Kairo, Luxor, Ägypten

written by am 6. Oktober 2010 | achived in Afrika, Ägypten

Bei meiner Suche nach Flügen Richtung Süden stellte ich fest, dass viele günstige online-Angebote von EgyptAir waren und einen Stoppover in Kairo hatten. Einer davon landete morgens um neun und ging erst abends um zehn weiter.  „Na, wenn man schon einmal in Ägypten ist…“, dachte ich und plante, raus aus dem Flieger zu hüpfen, einmal die Pyramiden hoch zu rennen und anschließend weiter zu fliegen.
Als Mutti davon hörte, wollte sie auf einmal mit. „Einmal im Leben sollte man die Pyramiden gesehen haben.“ Wir machten aus dem geplanten Tagestrip gleich eine ganze Woche und hingen dann noch zwei Tage in Luxor dran… the whole story… »

Nach der Reise ist vor der Reise

written by am 14. September 2010 | achived in Allgemeines, Reisevorbereitung

Wir sind nun schon seit einiger Zeit wieder auf heimatlichem Boden und wurden überrannt von den vielen Dingen, die passiert sind, während wir weg waren, die geschahen nachdem wir wieder kamen und die wir aktuell vorbereiten, um unser Leben zu Hause, bzw. in Afrika neu aufzunehmen.
Es ist wirklich ein Neuanfang. Wir sind froh, die Entscheidung zur Weltreise getroffen zu haben und wir haben keinen Moment und kein Land bereut. Oft werden wir gefragt: Was war das schönste Land? War es gefährlich? Wohin würdet ihr nochmal hinfahren? In aller Kürze: Südostasien hat uns am meisten positiv überrascht, dort würden wir nochmal hinfahren, allerdings dann in Regionen, die wir noch nicht gesehen haben. Das Erdbeben auf Bali, Jans Bandscheibenvorfall und Verenas Denguefieber waren nicht eingeplant, aber wirklich gefährlich war es nicht, jedenfalls nicht gefährlicher als hier in Deutschland. Irgendwann gibts FAQ’s auf der Homepage und da stehen dann Antworten zu allen Fragen ;-)
Geblieben vom ersten Jahr unterwegs sind jedoch einzigartige Erlebnisse, die uns unvergessen bleiben werden und die Erkenntnis, das wir uns gemeinsam ein zweites Mal auf den Weg machen wollen, allerdings wohl nach dem Eintritt ins Rentenalter, denn wir müssen nach der Rückkehr erst wieder sparen ;-)
Verena bereitet sich nun auf ihren neuen Job in Stuttgart vor, für Jan hingegen steht nun die Planung der Reise durchs südliche Afrika im Mittelpunkt. Bald geht es also weiter mit interessanten Reiseberichten von Löwen, Wildnis und allradgetriebenen Fahrzeugen.

We are selling our Ford E-150 Cargo Van

written by am 27. Juli 2010 | achived in in English, New York, Nordamerika, USA

We are done with our trip around North America.
We are selling our always good running

*** 2003 FORD E-SERIES CARGO VAN E150 – for $4,890 ***

Equipped with 4.2 Liter V-6 Engine, 4-Speed Automatic Transmission
EXTRAS:
A/C, Dual Frontal Airbags, ABS Brakes, Passenger Side Sliding Cargo Door, Rear 50/50 Cargo Doors,
Vinyl Interior Seating, AM/FM Stereo Audio incl. CD-Player, Tilt Steering Wheel,
Power Windows, Power Locks, Power Mirrors, Rear Cargo Partition Automatic Overdrive Transmission.
Has 231,000 Miles on it. Runs great, Drives Great. No problems. Two brand new tires, new breaks.
There is a storage shelves and a cupboard available. We bought this car three months ago from a dealer in California and travelled through the U.S. with it.
Well maintained, no rust, and great car to drive.
Clean/Clear MI title.

$4,890 Cash only

call Verena or Jan 626-617-5110 or Email: e-mail@jan-peterson.de

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Pechsträhne goes on…

written by am 24. Juli 2010 | achived in Kanada, Nordamerika

Die Überquerung der Grenze von den USA nach Kanada verlief ähnlich problemlos, wie ein paar Wochen zuvor, als wir von Tritzi und Bob in Seattle nach Vancouver fuhren. Die einzige Frage an der Grenze war die, wo wir denn Fußball schauen könnten, denn obwohl Schlaaand nicht im Finale war, wollte Jan doch das Ereignis live mitverfolgen und setzte sich gegen die Mädels durch.  Da Jans Rückenprobleme trotz Einrenken keinen Meter besser geworden sind, fuhren wir zügig nach St. John, der nächstgrößeren Stadt. the whole story… »

Wir haben den Klappstuhl ausgegraben

written by am 14. Juli 2010 | achived in Nordamerika, USA

[written by Franzi] Auf dem Weg nach Boston war Jan ziemlich nervös. Wir wackelten zu dritt den Highway entlang, in einem für zwei Personen zugelassenen, altersschwachen Van und unebenen Reifen mit Jan auf einem Campingstuhl in der Mitte. Jedesmal wenn wir an einem Sheriff oder einer Highway Police vorbei fuhren, duckte sich Jan ziemlich tief in seinen Klappstuhl. Dem musste also ein Ende gesetzt werden und so entschieden wir uns nach langer Sucherei und etlichen Diskussionen rund um den Stuhl für ein etwas älteres, dennoch stabileres Modell aus Holz für 10$ aus einem 2nd-hand Shop. Da dieser aber nicht aus einem Ford-Ersatzteillager für Camper stammt, musste Jan seine semi-professionelle Säge auspacken und den Stuhl campertauglich sägen. Dabei machten sich einige Wirbel in Jans Rücken selbständig, doch was daraus folgen sollte, war uns zu diesem Zeitpunkt noch nicht wirklich klar. Wir – erst mal froh den Klappstuhl los zu sein – mussten nun noch die richtige Anschnalltechnik entwickeln. Nach einer anstrengenden Stunde im amerikanischen Hornbach (Jan setzte sich sogar mitten im Gang hin und testete die „Anschnallbänder), fiel die Entscheidung auf einen ca. 10cm breiten, 6m langen, knall-orangefarbenen Gurt, der nun mit viel Mühe, einigen Haken und etwas Gewalt von Jan so angebracht wurde, dass er als Sicherheitsgurt, wenn auch Marke Selfmade, durchgehen kann. Er erfüllt jedoch eindeutig seinen Zweck – derjenige, der sich angeschnallt hat, steckt so fest, dass er nicht mal mehr die Cola auf dem Armaturenbrett erreichen kann! Nun da wir alle beruhigt und sicher angeschnallt waren, nahmen wir uns vor endlich zum Acadia Nationalpark im Nordosten vom amerikanischen Bundesstaat Maine aufzubrechen. Doch dieses Glück sollte uns nicht vergönnt sein…Während der Fahrt auf dem Highway fing der Camper an immer unruhiger zu werden und das Wackeln schien nun nicht mehr nur von den unebenen Reifen zu kommen. Das kam uns ziemlich spanisch vor, also blieb uns nichts anderes übrig als rechts ranzufahren und nachzuschauen. Jan überprüfte die Reifen fachmännisch, doch auch jeder Laie kann aus einem eindeutigen Pfffffffff am hinteren rechten Reifen wohl die richtigen Schlüsse ziehen. Also hieß der nächste Stopp: Reifen wechseln – direkt am Straßenrand des Highways! Dies allerdings unter ständigen Windböen der vorbeirasenden Trucks und andauerndem Lärm, sodass die Kommunikation darunter eindeutig zu leiden hatte. Trotzdem schafften es die beiden Autofachleute den Camper mit einem Miniaturwagenheber nach gefühlten fünf Stunden anzuheben, den platten Reifen zu demontieren und den 8 Jahre alten/neuen Reifen aufzuziehen. Franzi saß lächelnd daneben und dokumentierte, ganz in ihrem Element als Paparazzi, das Geschehen mit der Fotokamera. Weiter ging es dann zum „AAA“, dem amerikanischen ADAC, der uns in ca. 2 Stunden zwei neue Reifen versprach. Wir gingen in der Zwischenzeit erstmal gemütlich im typisch amerikanischen Diner um die Ecke Mittagessen. Dies wurde Jans teuerstes Mittagessen auf der ganzen Reise. Wir, nun wieder voller Hoffnung, dass es jetzt ja gar nicht mehr schlimmer werden kann, fuhren weiter und kamen dann freitags endlich im Nationalpark an. Wir haben also für eine Strecke von insgesamt ca. 5 Stunden fast drei lange Tage gebraucht. Um uns von den Strapazen zu erholen, checkten wir für 2 Nächte im Campground ein und Verena und Franzi entschieden für den Rest vom Tag den Nationalpark per Camper unsicher zu machen. Dies allerdings ohne Jan, dessen Rücken keine Ruhe gab und vom vielen Sägen und Reifenwechseln nun endgültig erledigt war. Also legten wir Jan seine Grabkammer-Matratze auf den Campgroundboden, gaben ihm ein kühles Bier und sein neues Buch in die Hand und überließen ihn der wilden Natur für etwa drei Stunden. Während Verena und Franzi nun munter und lustig über Klippen stiegen, am Strand entlang spazierten und Bilder knipsten, lag Jan im Wald unter seiner Decke und kämpfte mit einzelnen mutigen Mosquitos, die dies allerding nicht überlebten. Nach einigen Überlegungen am Abend entschieden wir, dass ein Besuch beim Arzt wohl doch das Richtige wäre. Also gings am nächsten Morgen auf direktem Wege ins Mount Desert Hospital, denn irgendwann muss auch der härteste Mann mal zum Arzt gehen. Dort bekam Jan erst mal nach amerikanischen Vorschriften ein ID-Armbändchen, damit er nicht als namenloses Etwas verloren geht. Nach grundlegender Visite, die aus Fieber- und Pulsmessen und ganzen 80$ bestand, kam Jan nach stundenlangem Warten, in dem Franzi ihr gesamtes Rätselheft löste, zwar immer noch nicht komplett gesund, dafür aber eingerenkt und ausgeknackst aus dem Behandlungszimmer wieder. Den restlichen Abend verbrachten Verena und Franzi am Feuer mit einigen lustigen Spielen und viel Bier und Jan, ebenfalls mit viel Bier (dass ihm nebenbei erwähnt vom Arzt als Tablettenersatz empfohlen wurde), aber leider nur im Camper-Bett.
Als uns am nächsten Tag das Wetter einen gewaltigen Strich durch die Rechnung machte, setzte sich das lustige Dreiergespann mit festgezogenem Oranjegurt, gewechselten Reifen und halbwegs eingerenktem Jan in Richtung Kanadische Grenze in Bewegung, hoffend, dass die Pechsträhne, die mit Franzis Hydrantenbegegnung anfing, nun endlich ein Ende findet.
[written by Franzi]

Franzi goes New York

written by am 7. Juli 2010 | achived in New York, Nordamerika, USA

Am zweiten Juli 2010 war es dann endlich so weit: Verenas und Jans Beziehung, die seit nun mehr 291 Tagen
u n u n t e r b r o c h e n 24 Stunden am Tag aufeinander hocken auszuhalten hatte, bekam etwas frischen Wind in Form von Franzi, die uns die letzten vier Wochen unseres Trips begleiten sollte.
the whole story… »

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