“Wir heiraten in Seattle!”…

written by am 3. Juni 2010 | archived in Nordamerika, USA

… sagte Tritzi in der Email, die uns kurz vor Eintritt in den Nationalpark erreichte. Das war die kurzfristigste Einladung zu einer Hochzeit, die wir je erhalten hatten ;-)
Was nun? Erstens hatten wir für Yellowstone einen längeren Aufenthalt eingeplant, zweitens waren wir noch weit über 1000km weit entfernt.

“Dressless in Seattle…”

Außerdem hat man auf so einer Weltreise auch nicht unbedingt die richtigen Klamotten dafür dabei und ein Geschenk hatten wir gleich drei Mal nicht. Aber Tritzis Wedding?

“In guten wie in schlechten Zeiten…?”

Das wäre schon cool. Also machten wir uns am Donnerstag-Mittag auf den Weg in das weit entfernte Seattle, um rechtzeitig zur Trauung am Freitag-Nachmittag dort zu sein. Auch diese Belastungsprobe hat unser altersschwacher Van einwandfrei überstanden und 1.000km später klingelten wir an Bobs und Tritzis Wohnungstür. Die zwei waren gerade dabei, sich für den Richter (yes, Richter!) fertig zu machen. Tritzi übergab Verena ein Kleid, was sie während der Schwangerschaft getragen hatte, um den Größenunterschied auszugleichen. Bob, lieh Jan noch Hose, Socken und Schuhe (die Hosen waren so lang, dass Jan versuchte, sie umzunähen) und ab ging’s. In den USA wird man nicht vom Standesbeamten getraut, sondern vom Richter. So war’s dann auch, freundlich lächelnd drehte sich die Richterin um: eben noch einen jugendlichen Autodieb verknackt und jetzt wurden Tritzi und Bob verheiratet.

“La-Le-Lu, das Baby vor’m Standesamt bist Du…!”

Es war rührend, allerdings auch recht laut. Während Jan in japanischer Manier ein Bild nach dem anderen vom Brautpaar schoss und Verena die Zeremonie auf Video festhielt, war ein einziger Jemand mit all dem  g a r  n i c h t  einverstanden: Allia! Die war zwar mit Abstand die kleinste, konnte aber dauerhaft unter Beweis stellen, dass sie nicht die leiseste war. Mindy, Trauzeugin und Babysitter gleichzeitig, musste recht kreativ werden und rannte während der Trauung von Kleiderschrank über Richterstuhl zu Blumenkübel, um die Kleine still zu halten – aber es gibt Dinge im Leben, die kriegt nur eine Mutter hin. Kaum war die Zeremonie vorbei und Allia wieder in Mamas Arm, war alles OK und die kleine wieder still.
Im Anschluss ging es zu Bobs Chef, der als Hochzeitsgeschenk eine kleine Dinnerparty organisierte. Als Allia im neuen Haus endlich einschlief und Tritzi ihr erstes Glas Champagner in der Hand hatten, konnte man ihr die Erleichterung ansehen.

“Liebe geht durch den Magen!”

Es war ein wunderschönes Haus, superstylisch eingerichtet und die beiden zeigten, wie man eine Party schmeisst, die Gäste unterhält und gleichzeitig leckeren Lachs mit grünem Spargel und selbstgemachtem Kartoffelpüree macht. Wir waren ziemlich beeindruckt! Die Freunde der beiden waren supernett und der Abend verging wie im Flug. Wir verbrachten die nächsten Tage bei Tritzi und Bob, die extra für uns ein kleines Gästezimmer eingerichtet hatten.

“Jan, der Babynator!”

Wir wurden bekocht, zum essen eingeladen und genossen einfach mal das Nichtstun. Ab und zu wurden wir mit der verantwortungsvollen Rolle des Babysitters beauftragt und Tritzis Urteil lautete: „bestanden!“.
Am ersten Donnerstag im Juni haben wir dann aber doch Abschied genommen, Kanada ist schließlich groß und wir müssen Anfang Juli in New York sein, die Franzi am Flughafen abgreifen.
Bis dahin machen wir Jagd auf Grizzlys und Orcas in Vancouver und British Columbia ;-)

Bear-attack in Yellowstone

written by am 1. Juni 2010 | archived in in English, Nordamerika, USA

We spent only half a day in Zion and Bryce Canyon. There is much more to see and to hike but we typically had not enough time, although the weather was pretty nice. Via Salt Lake City we drove directly to Yellowstone national park. Yellowstone was one of the first national parks in the world, and is known for its many geothermal hot springs, the wildlife and geysers. It has many types of ecosystems, but the subalpine forest is dominant. Before we entered the park we checked our Email and look – there was an Email from Tritzi with an invitation to a big “party” in Seattle, but we come back to that later…
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Bärenattacke in Yellowstone

written by am 1. Juni 2010 | archived in Nordamerika, USA

Von Zion und Bryce Canyon, denen beiden wir nur je einen, bzw. einen halben Tag gegönnt haben, sind wir schnurstracks nach Yellowstone gefahren, haben einen halben Tag Pause gemacht in Salt Lake City, um unseren Camper zu checken, Wäsche zu waschen und ein bisschen online zu gehen. Am nächsten Tag wollten wir rein in den größten und ältesten Nationalpark der USA. Da der Park selbst „offline“ war, checkten wir noch mal kurz unsere Emails, bevor wir auf Tiersuche gingen – es könnte ja noch was wichtiges dabei sein – und siehe da, folgende Email von Tritzi mit einer Einladung zu einer Party in Seattle ging ein und schmiss unsere Pläne ein wenig durcheinander, doch davon später mehr…
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We are in Vegas Baby!

written by am 30. Mai 2010 | archived in in English, Nordamerika, USA

We walked through the Ceasar’s Palace, played in the Flamingos, took pictures in the MGM Grand and the Bellagio, we tell you a story about a couchsurfer who grew up in Vegas and about his father who came from Sicily and had a restaurant in Las Vegas where Robert de Niro and Martin Scorcese had dinner during their turning operations of the famous Hollywood movie “Casino”. We climbed the beautiful mountains to grab a stunning view of the Vegas skyline and we tell you how to make money here … –>
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300m above sea level (über NN) in Xscream

written by am 24. Mai 2010 | archived in Nordamerika, USA

To their 3rd anniversary Verena and Jan went up the Stratosphere Tower to prove their acrophobia. The tower is 941 feet (287m) high and after the first run in the “Insanity” Verena was scared enough to stop the rides – not so Jan. He went with a smiling in his face right into the “X-Scream” but you can see that the smile was gone just after the ride began …

Flickr Video
To their anniversary Verena and Jan went up the Stratosphere Tower to prove their acrophobia. The tower is 941 feet (287m) high and after the first run in the “Insanity” Verena was scared enough to stop the rides – not so Jan. He went smiling in the “X-Scream” but you can see that the smile was gone just after the ride began …

Wir sind in Vegas Baby!

written by am 24. Mai 2010 | archived in Nordamerika, USA

Ceasar’s Palace, MGM Grand, Bellagio oder doch lieber Mirage? Roulette, Blackjack oder Poker? Skytower, Achterbahn oder Bungeejump? 10, 100 oder 1.000 Dollar verzocken?
Wir konnten uns für kein Hotel in Las Vegas entscheiden. Nachdem wir aber dann die Zimmerpreise gesehen haben, sendeten wir lieber sofort ein paar Couchsurfinganfragen los.
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