Zentral-Kalahari – Bericht aus einer anderen Welt

Das vorerst letzte Schild zeigt „Central Kalahari – 200 m“, das Navigationsgerät zeigt „Off Road“. Ich aktiviere den Allrad-Antrieb von „Bigfoot Peterson“, so wurde der Jeep von meinen südafrikanischen Freunden getauft, hole nochmal tief Luft und biege ab – ins Nichts! Die letzte Tankstelle liegt 250 km hinter mir, die nächste ist in Maun. Diese Stadt befindet sich bei meiner geplanten Route 480-500 km vor mir… mehr lesen…

Expedition Southern Africa

Take a cheap flight to Johannesburg, buy a 4×4 and start driving up to Kenya – that was the plan. So I arrived in Jo’burg. Remember Marnus and Hon? The couple Verena and I met at one of the most beautiful beaches in the world – Ko Phi Phi (Island). They are living in Pretoria and offered that I stay a few days, until I had my 4×4, but during the preparation for the trip, it turned out that I underestimated the work, the knowledge, the details and last but not least the South African bureaucracy.
The vehicle: Only a Four Wheel Drive would bring me through the rough dirt roads, also a long range tank, diff-locks, only a Toyota-vehicle, other cars break down easily and I won’t get spare parts all over Africa. The 4×4 should not be too old, but also not too expensive. It wasn’t easy at all. Finally after almost two weeks I found a 19 year old Toyota Hilux at a dealership in Johannesburg. Marnus’ and Hon’s best friends are Chris and Alex. Chris is so to speak crazy about 4x4s. He helped me a lot with all his knowledge about cars tents and bush camping. He recommended a workshop where I spend all day to  finish the technical service.
Next big mission: How to register a car on a foreigner’s name? I got documents and documents. My passport, 2 photos, a proof of temporary residency with Marnus and Hon, confirmed by the police station, an electricity and water bill for their house, a bank confirmation about my financial independence and a (fake) return ticket. It is unbelievable but after spending about 8 hours in different queues in Pretoria and in Jo’burg,  I am still waiting for my registration. The papers are now on their way to Capetown to get a registration there; in the meantime I am back at the workshop, because the rear differential and the alternator of my Hilux decided to die on me.
Only because of the excellent service of Alex from DriveAfrica (www.driveafrica.co.za) I could get a registration with my name – now I am „living“ in Cape Town, but who cares 😉
Next step is a “Carnet de Passage” a document which is required in some African countries, if you want to travel through them.
After all Chris sent me a list of the most important stuff you should take with you. Have a look at this list.In a nutshell you can say that I was a bit hasty to think all those challenges would be met in one or two weeks.
But luckily I was staying at Hon and Marnus even more luckily that they have friends like Chris and Alex. All of them helped me a lot with all their knowledge about the local stores, dealerships, workshops, etc., they took me to all parties, drinking events and barbeques. Now I can tell that South Africans are as hard drinking as Germans are. Next competition will be the Oktoberfest 😉
I am staying here now for three weeks and they make me feel like I could stay another six. Either they are very good actors or we really got along very well 😉
Hopefully the vehicle will be repaired by tomorrow and I can start my trip to Kruger National park.

Cairo, Luxor, Egypt

During my flight research I found out that a lot of flights from Frankfurt to Johannesburg have a stopover in Cairo, Egypt. One of them was landing in Cairo at 9 a.m. but leaving late at 10 p.m. First I had the idea about hopping out of the aircraft in the morning, running up the Pyramids of Giza, coming back to the airport in the evening and fly to Johannesburg. Well, as my Mom heard this, she wanted to come with me. “You have to see the Pyramids once in your lifetime!” We made a whole week out of this one day: five days in Cairo and another two in Luxor…

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Kairo, Luxor, Ägypten

Bei meiner Suche nach Flügen Richtung Süden stellte ich fest, dass viele günstige online-Angebote von EgyptAir waren und einen Stoppover in Kairo hatten. Einer davon landete morgens um neun und ging erst abends um zehn weiter.  „Na, wenn man schon einmal in Ägypten ist…“, dachte ich und plante, raus aus dem Flieger zu hüpfen, einmal die Pyramiden hoch zu rennen und anschließend weiter zu fliegen.
Als Mutti davon hörte, wollte sie auf einmal mit. „Einmal im Leben sollte man die Pyramiden gesehen haben.“ Wir machten aus dem geplanten Tagestrip gleich eine ganze Woche und hingen dann noch zwei Tage in Luxor dran…

Karte_Ägyptens

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Nach der Reise ist vor der Reise

Wir sind nun schon seit einiger Zeit wieder auf heimatlichem Boden und wurden überrannt von den vielen Dingen, die passiert sind, während wir weg waren, die geschahen nachdem wir wieder kamen und die wir aktuell vorbereiten, um unser Leben zu Hause, bzw. in Afrika neu aufzunehmen.
Es ist wirklich ein Neuanfang. Wir sind froh, die Entscheidung zur Weltreise getroffen zu haben und wir haben keinen Moment und kein Land bereut. Oft werden wir gefragt: Was war das schönste Land? War es gefährlich? Wohin würdet ihr nochmal hinfahren? In aller Kürze: Südostasien hat uns am meisten positiv überrascht, dort würden wir nochmal hinfahren, allerdings dann in Regionen, die wir noch nicht gesehen haben. Das Erdbeben auf Bali, Jans Bandscheibenvorfall und Verenas Denguefieber waren nicht eingeplant, aber wirklich gefährlich war es nicht, jedenfalls nicht gefährlicher als hier in Deutschland. Irgendwann gibts FAQ’s auf der Homepage und da stehen dann Antworten zu allen Fragen 😉
Geblieben vom ersten Jahr unterwegs sind jedoch einzigartige Erlebnisse, die uns unvergessen bleiben werden und die Erkenntnis, das wir uns gemeinsam ein zweites Mal auf den Weg machen wollen, allerdings wohl nach dem Eintritt ins Rentenalter, denn wir müssen nach der Rückkehr erst wieder sparen 😉
Verena bereitet sich nun auf ihren neuen Job in Stuttgart vor, für Jan hingegen steht nun die Planung der Reise durchs südliche Afrika im Mittelpunkt. Bald geht es also weiter mit interessanten Reiseberichten von Löwen, Wildnis und allradgetriebenen Fahrzeugen.

We are selling our Ford E-150 Cargo Van

We are done with our trip around North America.
We are selling our always good running

*** 2003 FORD E-SERIES CARGO VAN E150 – for $4,890 ***

Equipped with 4.2 Liter V-6 Engine, 4-Speed Automatic Transmission
EXTRAS:
A/C, Dual Frontal Airbags, ABS Brakes, Passenger Side Sliding Cargo Door, Rear 50/50 Cargo Doors,
Vinyl Interior Seating, AM/FM Stereo Audio incl. CD-Player, Tilt Steering Wheel,
Power Windows, Power Locks, Power Mirrors, Rear Cargo Partition Automatic Overdrive Transmission.
Has 231,000 Miles on it. Runs great, Drives Great. No problems. Two brand new tires, new breaks.
There is a storage shelves and a cupboard available. We bought this car three months ago from a dealer in California and travelled through the U.S. with it.
Well maintained, no rust, and great car to drive.
Clean/Clear MI title.

$4,890 Cash only

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Pechsträhne goes on…

Die Überquerung der Grenze von den USA nach Kanada verlief ähnlich problemlos, wie ein paar Wochen zuvor, als wir von Tritzi und Bob in Seattle nach Vancouver fuhren. Die einzige Frage an der Grenze war die, wo wir denn Fußball schauen könnten, denn obwohl Schlaaand nicht im Finale war, wollte Jan doch das Ereignis live mitverfolgen und setzte sich gegen die Mädels durch.  Da Jans Rückenprobleme trotz Einrenken keinen Meter besser geworden sind, fuhren wir zügig nach St. John, der nächstgrößeren Stadt. mehr lesen…

Wir haben den Klappstuhl ausgegraben

[written by Franzi] Auf dem Weg nach Boston war Jan ziemlich nervös. Wir wackelten zu dritt den Highway entlang, in einem für zwei Personen zugelassenen, altersschwachen Van und unebenen Reifen mit Jan auf einem Campingstuhl in der Mitte. Jedesmal wenn wir an einem Sheriff oder einer Highway Police vorbei fuhren, duckte sich Jan ziemlich tief in seinen Klappstuhl. Dem musste also ein Ende gesetzt werden und so entschieden wir uns nach langer Sucherei und etlichen Diskussionen rund um den Stuhl für ein etwas älteres, dennoch stabileres Modell aus Holz für 10$ aus einem 2nd-hand Shop. Da dieser aber nicht aus einem Ford-Ersatzteillager für Camper stammt, musste Jan seine semi-professionelle Säge auspacken und den Stuhl campertauglich sägen. Dabei machten sich einige Wirbel in Jans Rücken selbständig, doch was daraus folgen sollte, war uns zu diesem Zeitpunkt noch nicht wirklich klar. Wir – erst mal froh den Klappstuhl los zu sein – mussten nun noch die richtige Anschnalltechnik entwickeln. Nach einer anstrengenden Stunde im amerikanischen Hornbach (Jan setzte sich sogar mitten im Gang hin und testete die „Anschnallbänder), fiel die Entscheidung auf einen ca. 10cm breiten, 6m langen, knall-orangefarbenen Gurt, der nun mit viel Mühe, einigen Haken und etwas Gewalt von Jan so angebracht wurde, dass er als Sicherheitsgurt, wenn auch Marke Selfmade, durchgehen kann. Er erfüllt jedoch eindeutig seinen Zweck – derjenige, der sich angeschnallt hat, steckt so fest, dass er nicht mal mehr die Cola auf dem Armaturenbrett erreichen kann! Nun da wir alle beruhigt und sicher angeschnallt waren, nahmen wir uns vor endlich zum Acadia Nationalpark im Nordosten vom amerikanischen Bundesstaat Maine aufzubrechen. Doch dieses Glück sollte uns nicht vergönnt sein…Während der Fahrt auf dem Highway fing der Camper an immer unruhiger zu werden und das Wackeln schien nun nicht mehr nur von den unebenen Reifen zu kommen. Das kam uns ziemlich spanisch vor, also blieb uns nichts anderes übrig als rechts ranzufahren und nachzuschauen. Jan überprüfte die Reifen fachmännisch, doch auch jeder Laie kann aus einem eindeutigen Pfffffffff am hinteren rechten Reifen wohl die richtigen Schlüsse ziehen. Also hieß der nächste Stopp: Reifen wechseln – direkt am Straßenrand des Highways! Dies allerdings unter ständigen Windböen der vorbeirasenden Trucks und andauerndem Lärm, sodass die Kommunikation darunter eindeutig zu leiden hatte. Trotzdem schafften es die beiden Autofachleute den Camper mit einem Miniaturwagenheber nach gefühlten fünf Stunden anzuheben, den platten Reifen zu demontieren und den 8 Jahre alten/neuen Reifen aufzuziehen. Franzi saß lächelnd daneben und dokumentierte, ganz in ihrem Element als Paparazzi, das Geschehen mit der Fotokamera. Weiter ging es dann zum „AAA“, dem amerikanischen ADAC, der uns in ca. 2 Stunden zwei neue Reifen versprach. Wir gingen in der Zwischenzeit erstmal gemütlich im typisch amerikanischen Diner um die Ecke Mittagessen. Dies wurde Jans teuerstes Mittagessen auf der ganzen Reise. Wir, nun wieder voller Hoffnung, dass es jetzt ja gar nicht mehr schlimmer werden kann, fuhren weiter und kamen dann freitags endlich im Nationalpark an. Wir haben also für eine Strecke von insgesamt ca. 5 Stunden fast drei lange Tage gebraucht. Um uns von den Strapazen zu erholen, checkten wir für 2 Nächte im Campground ein und Verena und Franzi entschieden für den Rest vom Tag den Nationalpark per Camper unsicher zu machen. Dies allerdings ohne Jan, dessen Rücken keine Ruhe gab und vom vielen Sägen und Reifenwechseln nun endgültig erledigt war. Also legten wir Jan seine Grabkammer-Matratze auf den Campgroundboden, gaben ihm ein kühles Bier und sein neues Buch in die Hand und überließen ihn der wilden Natur für etwa drei Stunden. Während Verena und Franzi nun munter und lustig über Klippen stiegen, am Strand entlang spazierten und Bilder knipsten, lag Jan im Wald unter seiner Decke und kämpfte mit einzelnen mutigen Mosquitos, die dies allerding nicht überlebten. Nach einigen Überlegungen am Abend entschieden wir, dass ein Besuch beim Arzt wohl doch das Richtige wäre. Also gings am nächsten Morgen auf direktem Wege ins Mount Desert Hospital, denn irgendwann muss auch der härteste Mann mal zum Arzt gehen. Dort bekam Jan erst mal nach amerikanischen Vorschriften ein ID-Armbändchen, damit er nicht als namenloses Etwas verloren geht. Nach grundlegender Visite, die aus Fieber- und Pulsmessen und ganzen 80$ bestand, kam Jan nach stundenlangem Warten, in dem Franzi ihr gesamtes Rätselheft löste, zwar immer noch nicht komplett gesund, dafür aber eingerenkt und ausgeknackst aus dem Behandlungszimmer wieder. Den restlichen Abend verbrachten Verena und Franzi am Feuer mit einigen lustigen Spielen und viel Bier und Jan, ebenfalls mit viel Bier (dass ihm nebenbei erwähnt vom Arzt als Tablettenersatz empfohlen wurde), aber leider nur im Camper-Bett.
Als uns am nächsten Tag das Wetter einen gewaltigen Strich durch die Rechnung machte, setzte sich das lustige Dreiergespann mit festgezogenem Oranjegurt, gewechselten Reifen und halbwegs eingerenktem Jan in Richtung Kanadische Grenze in Bewegung, hoffend, dass die Pechsträhne, die mit Franzis Hydrantenbegegnung anfing, nun endlich ein Ende findet.
[written by Franzi]

Franzi goes New York

Am zweiten Juli 2010 war es dann endlich so weit: Verenas und Jans Beziehung, die seit nun mehr 291 Tagen
u n u n t e r b r o c h e n 24 Stunden am Tag aufeinander hocken auszuhalten hatte, bekam etwas frischen Wind in Form von Franzi, die uns die letzten vier Wochen unseres Trips begleiten sollte.
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