{"id":2744,"date":"2010-11-30T11:54:11","date_gmt":"2010-11-30T09:54:11","guid":{"rendered":"http:\/\/www.einmal-um-die-welt.de\/?p=2744"},"modified":"2022-01-12T12:34:44","modified_gmt":"2022-01-12T11:34:44","slug":"okavango-und-moremi","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.einmal-um-die-welt.de\/startseite\/okavango-und-moremi\/","title":{"rendered":"Okavango und Moremi"},"content":{"rendered":"[et_pb_section fb_built=&#8220;1&#8243; admin_label=&#8220;section&#8220; _builder_version=&#8220;3.0.47&#8243;][et_pb_row admin_label=&#8220;row&#8220; _builder_version=&#8220;3.0.48&#8243; background_size=&#8220;initial&#8220; background_position=&#8220;top_left&#8220; background_repeat=&#8220;repeat&#8220;][et_pb_column type=&#8220;4_4&#8243; _builder_version=&#8220;3.0.47&#8243; parallax=&#8220;off&#8220; parallax_method=&#8220;on&#8220;][et_pb_text admin_label=&#8220;Text&#8220; _builder_version=&#8220;3.14&#8243; background_size=&#8220;initial&#8220; background_position=&#8220;top_left&#8220; background_repeat=&#8220;repeat&#8220;]\n<p><img loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.einmal-um-die-welt.de\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/Deutschland.gif\" width=\"60\" height=\"30\" alt=\"\" class=\"wp-image-5111 alignleft size-full\" \/>Okavango Delta &amp; Moremi Wildlife Reserve<br \/> Marco kam am Mittwoch in Maun, dem Tor zum Okavango Delta, an und wir bereiteten uns auf den ersten gr\u00f6\u00dferen Trip vor. Dies sollte<a href=\"https:\/\/www.einmal-um-die-welt.de\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/Warum-man-zwei-Batterien-braucht.jpg\"><img loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.einmal-um-die-welt.de\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/Warum-man-zwei-Batterien-braucht-300x200.jpg\" width=\"392\" height=\"261\" alt=\"\" class=\"wp-image-5284 alignright size-medium\" srcset=\"https:\/\/www.einmal-um-die-welt.de\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/Warum-man-zwei-Batterien-braucht-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.einmal-um-die-welt.de\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/Warum-man-zwei-Batterien-braucht.jpg 451w\" sizes=\"(max-width: 392px) 100vw, 392px\" \/><\/a> auch\u00a0eine Herausforderung f\u00fcr Bigfoot sein, der\u00a0seinen ersten Trip in die Kalahari problemlos \u00fcberstanden hatte. Wegen einiger technischer Fragen kontaktierte ich Toyota in Maun. Die nahmen aber ordentlich aus dem Reisebudget, so fragte ich den besten Techniker, ob er nicht nach der Arbeit privat etwas Zeit h\u00e4tte. Das nahm Sedi mit den Worten \u201eThat\u2019s a deal!\u201c und einem breiten Grinsen gerne an. Nachdem wir herausfanden, dass der Motor seit 2.500 km nur mit einem Liter \u00d6l lief, sch\u00fctteten wir flei\u00dfig \u00d6l nach und das komische Ger\u00e4usch verschwand sofort.<!--more--> Wir fanden heraus dass die Camps inzwischen privatisiert worden waren und die Parkeintritte vom Land herausgegeben wurden. Wir fanden etwas \u00fcber 30 Euro pro Tag im Park schon recht heftig f\u00fcr 2 Personen plus Auto, aber als wir dann die Preise der privaten Camps sahen, die 40 Euro pro Nase pro Nacht haben wollten, konnten wir unseren Augen kaum trauen.<br \/> Moremi empfing uns allerdings gleich am ersten Tag mit L\u00f6wen, Giraffen und Elefanten. Die Trockenzeit endet jedoch schon im Oktober und die Umgebung war deutlich gr\u00fcner, \u00fcppiger bewachsen und somit waren die Tiere schwerer zu entdecken. Diese versammeln sich nun nicht mehr um die wenigen Wasserl\u00f6cher, sondern verteilen sich \u00fcberall im Park, da es nun regnete und Wasser reichlich vorhanden ist.<br \/> Wir verbrachten 3 Tage in Moremi mit Tierbeobachtung und Camping auf dem 3rd Bridge Campground. Nachts h\u00f6rten wir die L\u00f6wen br\u00fcllen und eines Abends stand ein Nilpferd auf unserem Platz und graste friedlich vor sich hin.<br \/> Wir starteten nach 3 Tagen im Moremi Wildlife Reserve um 7 Uhr morgens unsere Tour von Moremi nach Chobe. Wir folgten den Anweisungen unseres Navis, bis wir auf einmal vor einer riesigen \u00fcberfluteten Fl\u00e4che standen. Wir diskutierten, wie tief das Wasser wohl sein m\u00f6ge und ob da nicht vorher <a href=\"https:\/\/www.einmal-um-die-welt.de\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/no-bridge.jpg\"><img loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.einmal-um-die-welt.de\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/no-bridge-300x200.jpg\" width=\"413\" height=\"275\" alt=\"\" class=\"wp-image-5293 alignleft size-medium\" srcset=\"https:\/\/www.einmal-um-die-welt.de\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/no-bridge-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.einmal-um-die-welt.de\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/no-bridge-1024x682.jpg 1024w, https:\/\/www.einmal-um-die-welt.de\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/no-bridge-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.einmal-um-die-welt.de\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/no-bridge.jpg 1037w\" sizes=\"(max-width: 413px) 100vw, 413px\" \/><\/a>schon mal einer durchgefahren war, und obwohl wir den Weg nur erahnen konnten, testeten wir die Tiefe mal aus. Wir folgten dem Weg oder dem was wir f\u00fcr den Weg hielten f\u00fcr 250 Meter bis wir an eine tiefe Stelle kamen, die R\u00e4der (Durchmesser ca. 70 cm) waren komplett unter Wasser und der Auspuff gurgelte bereits aber umso weiter wir fuhren, umso tiefer wurde es. Ich stoppte Bigfoot, weil ich ihn ansonsten komplett versenkt h\u00e4tte und kam auf die clevere Idee, den Track zu verlassen und diese tiefe Stelle einfach zu umfahren. Marco stimmte zu, aber wohl war beiden bei der Aktion nicht. Wir umfuhren die Stelle und es war tats\u00e4chlich weniger tief, aber pl\u00f6tzlich drehten die R\u00e4der durch in dem nun noch\u00a0schlammigeren Untergrund und bei jedem Versuch, die M\u00fchle wieder rauszubringen, gruben sich die monstr\u00f6sen R\u00e4der immer tiefer in den Matsch. Leichte Panik machte sich langsam breit. Wir waren mitten im Nirgendwo, hier w\u00fcrde die n\u00e4chsten zwei Wochen vermutlich keiner vorbei kommen. Der Wagen stand mitten auf einem See und 200 Meter weiter plantschten vergn\u00fcgt zwei Hippos im Wasser. Ich schlug vor, zu probieren ob die Seilwinde bis zu einem Baum reichen w\u00fcrde, der ca. 15\u00a0Meter entfernt stand. Ich zog mir die langen Hosen an, tauschte meine Flipflops mit Marcos<a href=\"https:\/\/www.einmal-um-die-welt.de\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/das-Leben-ist-anstrengend.jpg\"><img loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.einmal-um-die-welt.de\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/das-Leben-ist-anstrengend-300x200.jpg\" width=\"437\" height=\"291\" alt=\"\" class=\"wp-image-5286 alignright size-medium\" srcset=\"https:\/\/www.einmal-um-die-welt.de\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/das-Leben-ist-anstrengend-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.einmal-um-die-welt.de\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/das-Leben-ist-anstrengend-1024x682.jpg 1024w, https:\/\/www.einmal-um-die-welt.de\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/das-Leben-ist-anstrengend-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.einmal-um-die-welt.de\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/das-Leben-ist-anstrengend.jpg 1037w\" sizes=\"(max-width: 437px) 100vw, 437px\" \/><\/a> Patagonien-Tretern und verschwand bis zur H\u00fcfte im Nilpferdbecken. Ich schaltete die Fernbedienung der Seilwinde ein, schnappte mich den Haken und dr\u00fcckte Marco die Fernbedienung in die Hand. Marco bet\u00e4tigte den Schalter der Seilwinde, doch die bewegte sich keinen Zentimeter, sie ging gar nicht an!<br \/> Nun waren wir in echten Schwierigkeiten, hierher w\u00fcrde kein Mensch finden, Handy-Empfang gab\u2019s in dieser verlassenen Ecke des Parks sowieso noch nie und ein Satellitentelefon hatten wir nicht. Mussten wir zu Fu\u00df zur\u00fcck durch den See, vorbei an den Nilpferden, entlang an Elefantenherden, L\u00f6wenrudeln und dem einen oder anderen Kaffernb\u00fcffel? Wie lange w\u00fcrde das Navi halten, wenn es nicht durch die Autobatterie geladen w\u00fcrde?<br \/> Jan probierte die letzte Chance und h\u00e4mmerte auf den Anlasser der Seilwinde ein und \u2013 oh Wunder \u2013 mit einem Mal sprang sie an. Er schnappte sich das Stahlseil, h\u00e4ngte es um den Baum und zusammen mit Seilwinde, Motor und anschieben, brachten wir den Wagen aus dem Schlammloch. Marco dirigierte die Kiste wieder in die Spur und erleichtert fuhren wir schnurstracks den Weg den wir gekommen waren, aus dem Wasser heraus. Das war uns eine Lehre. Wir fuhren zur n\u00e4chsten Lodge und lie\u00dfen uns beschreiben, wie wir am besten nach Chobe kommen. Dort erfuhren wir, dass durch das \u00fcberdurchschnittlich tiefe Hochwasser vom letzten Jahr, viele neue Wege gebaut worden waren, die in noch keinem Navi verzeichnet sind \u2013 man darf in Afrika eben nicht nur der Technik vertrauen \ud83d\ude09<br \/> PS: Weitere Bilder aus Moremi sind unter &#8222;Watch Me!&#8220; zu sehen, wenn die Seite nicht angezeigt wird, bitte Info an mich.<\/p>\n[\/et_pb_text][\/et_pb_column][\/et_pb_row][\/et_pb_section]\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>[et_pb_section fb_built=&#8220;1&#8243; admin_label=&#8220;section&#8220; _builder_version=&#8220;3.0.47&#8243;][et_pb_row admin_label=&#8220;row&#8220; _builder_version=&#8220;3.0.48&#8243; background_size=&#8220;initial&#8220; background_position=&#8220;top_left&#8220; background_repeat=&#8220;repeat&#8220;][et_pb_column type=&#8220;4_4&#8243; _builder_version=&#8220;3.0.47&#8243; parallax=&#8220;off&#8220; parallax_method=&#8220;on&#8220;][et_pb_text admin_label=&#8220;Text&#8220; _builder_version=&#8220;3.14&#8243; background_size=&#8220;initial&#8220; background_position=&#8220;top_left&#8220; background_repeat=&#8220;repeat&#8220;] Okavango Delta &amp; Moremi Wildlife Reserve Marco kam am Mittwoch in Maun, dem Tor zum Okavango Delta, an und wir bereiteten uns auf den ersten gr\u00f6\u00dferen Trip vor. Dies sollte auch\u00a0eine Herausforderung f\u00fcr Bigfoot sein, der\u00a0seinen ersten [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"ngg_post_thumbnail":0},"categories":[27,449],"tags":[28,463,464,465,466,65,467,468],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.einmal-um-die-welt.de\/startseite\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2744"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.einmal-um-die-welt.de\/startseite\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.einmal-um-die-welt.de\/startseite\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.einmal-um-die-welt.de\/startseite\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.einmal-um-die-welt.de\/startseite\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2744"}],"version-history":[{"count":10,"href":"https:\/\/www.einmal-um-die-welt.de\/startseite\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2744\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":5562,"href":"https:\/\/www.einmal-um-die-welt.de\/startseite\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2744\/revisions\/5562"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.einmal-um-die-welt.de\/startseite\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2744"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.einmal-um-die-welt.de\/startseite\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2744"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.einmal-um-die-welt.de\/startseite\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2744"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}