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	<title>Verenas + Jans Weltreise &#187; vancouver</title>
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		<title>Grizzlysuche in Kanada &#8211; da steppt der Bär</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Jun 2010 19:33:18 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Nachdem wir Vancouver verlassen hatten, stellte sich die Frage, welche Route wir einschlagen sollten. Die Uhr schlug den 10. Juni, am 24. Juni wollten wir uns auf den Weg nach New York machen, also blieben 14 Tage Zeit für das kleine Kanada. Jans ursprüngliche Idee, den Trans-Alaska-Highway bis nach Anchorage in Alaska hochzufahren und dann [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.einmal-um-die-welt.de/wp-content/uploads/2009/06/deutschland.gif" rel="lightbox"><img class="alignleft size-full wp-image-59" title="deutsch" src="http://www.einmal-um-die-welt.de/wp-content/uploads/2009/06/deutschland.gif" alt="" width="60" height="30" /></a><a class="aligncenter" href="http://farm2.static.flickr.com/1277/4709334069_f91aea8cd9_b.jpg" target="_self" rel="lightbox"><img class="alignright size-full wp-image-2459" title="Black Bear Mummy-click!" src="http://www.einmal-um-die-welt.de/wp-content/uploads/2010/06/Black-Bear-Mummy-click.jpg" alt="" width="173" height="158" /></a>Nachdem wir Vancouver verlassen hatten, stellte sich die Frage, welche Route wir einschlagen sollten. Die Uhr schlug den 10. Juni, am 24. Juni wollten wir uns auf den Weg nach New York machen, also blieben 14 Tage Zeit für das kleine Kanada. Jans ursprüngliche Idee, den Trans-Alaska-Highway bis nach Anchorage in Alaska hochzufahren und dann in den Northwest Territories auf Eisbärjagd zu gehen, verwarf Verena ziemlich schnell wieder. Bis nach Alaska wären es alleine 3.000 km gewesen und dann über den Nordwesten Kanadas über die Nationalparks nach New York nochmal um die 10.000 km. Ein wenig reichlich für 3 Wochen…<span id="more-2458"></span><br />
<a class="aligncenter" href="http://farm5.static.flickr.com/4055/4709975046_58a17805bd_b.jpg" target="_self" rel="lightbox"><img class="alignleft size-full wp-image-2463" title="Bärenbabies-click!" src="http://www.einmal-um-die-welt.de/wp-content/uploads/2010/06/Bärenbabies-click.jpg" alt="" width="152" height="343" /></a>Also beschlossen wir die Eingeborenen (also die Kanadier) zu fragen, was denn wohl die bärigste Strecke wäre. Da hatte allerdings jeder Kanadier seine eigene Theorie. Von schwierig bis unmöglich Bären zu sehen oder auch Bären nicht zu sehen, war alles dabei. Der eine schickte uns links rum, der andere rechts und der dritte wusste wieder einen besseren Weg. Letztendlich verließen wir uns auf unsere Karte von British Columbia und Alberta, die wir uns kostenfrei vom BCAA (dem Kanada-ADAC) kostenlos ermogelt hatten. <a class="aligncenter" href="http://farm5.static.flickr.com/4049/4709975142_611e5b68bb_b.jpg" target="_self" rel="lightbox"><img class="alignright size-full wp-image-2464" title="Brauner Schwarzbär-click!" src="http://www.einmal-um-die-welt.de/wp-content/uploads/2010/06/Brauner-Schwarzbär-click.jpg" alt="" width="143" height="175" /></a>Jan hatte der Dame mit treudoofem Dackelblick versicherte, dass er ADAC-Mitglied wäre, nur dummerweise seine Karte im Auto hätte liegen lassen. Wir fuhren über den sehenswerten Highway 99 an Whistler vorbei in nordöstlicher Richtung nach Williams Lake. Von dort aus führte uns eine 500 km lange Stichstraße an die Westküste nach Bella Coola, vorbei an einigen Nationalparks und National Forests. Was wir dann erlebten, war echt bärenstark: Auf dem Hinweg liefen uns ein schwarzer und ein brauner Schwarzbär über den Weg, anschließend eine Schwarzbärmama mit zwei Cubs, wie die kleinen Bärenkinder hier genannt werden, die höchstens zwei, drei Monate alt waren und bei jedem Geräusch rasend schnell auf den nächsten Baum kletterten und anschließend konnten wir noch einen einzelnen Schwarzbären beobachten, wie er nicht weit vom Straßenrand Gras fraß und nach kleinen Insekten grub.<br />
<a class="aligncenter" href="http://farm5.static.flickr.com/4066/4709975400_b7f1ed1216_b.jpg" target="_self" rel="lightbox"><img class="alignright size-full wp-image-2471" title="Gegenverkehr-click!" src="http://www.einmal-um-die-welt.de/wp-content/uploads/2010/06/Gegenverkehr-click1.jpg" alt="" width="196" height="98" /></a>Nun es gibt ca. 160.000 Schwarzbären in Kanadas Westen, aber nur um die 13.000 der größeren Grizzlies. Das war wohl der Grund weshalb wir diese Art noch nicht gesehen hatten. Obwohl die Schwarzbären hierzulande von Schwarz bis Braun viele Farbschattierungen annehmen können, so waren wir uns sicher, noch keinen Grizzly gesehen zu haben. Diese sind zum einen größer und kräftiger, haben eine andere, rundere Kopfform und einen kleinen, aber markanten Höcker zwischen ihren Schulterblättern. Doch was war das da vorne auf der Straße? Zweifelsfrei ein Bär, weder braun noch schwarz, sondern eher grau-braun. Als er dann noch vor uns über die Straße lief, war der Höcker deutlich zu sehen. Wir konnten unser Glück kaum fassen als gleich noch zwei kleinere Bären hinterher hüpften. <a class="aligncenter" href="http://farm2.static.flickr.com/1298/4709975800_c5276c77eb_b.jpg" target="_self" rel="lightbox"><img class="alignleft size-full wp-image-2467" title="Grizzly-Family-click!" src="http://www.einmal-um-die-welt.de/wp-content/uploads/2010/06/Grizzly-Family-click1.jpg" alt="" width="300" height="92" /></a>Wir hatten schon wieder eine Mama mit Nachwuchs erwischt! Die beiden Jungen waren schon älter, vermutlich sehr früh zwischen Winter und Frühling geschlüpft, aber trotzdem noch verspielt und drollig anzuschauen. Einzig die Mücken, die uns regelrecht einnebelten immer dann, wenn wir unseren Wagen ein paar Minuten geparkt hatten, trübten die Bärenfreude ein wenig.<br />
<a class="aligncenter" href="http://farm5.static.flickr.com/4035/4709334411_728b8f5dac_b.jpg" target="_self" rel="lightbox"><img class="alignright size-full wp-image-2468" title="Grizzly-Mom-click!" src="http://www.einmal-um-die-welt.de/wp-content/uploads/2010/06/Grizzly-Mom-click.jpg" alt="" width="214" height="222" /></a>Abends im Camper schauten wir uns die Bilder und Videos der letzten zwei Tage an. Wir waren verrückterweise die 500 km lange Stichstraße am ersten Tag rein und am zweiten wieder raus gefahren. Insgesamt waren uns 24 Bären begegnet, wenn man die kleinen als vollwertige Bären mitzählt und die 12 Erdbeeren vom Frühstück ebenfalls reinrechnet. Doch auch ohne die roten Beeren waren die ersten Tage in der Wildnis von Kanada ein voller Erfolg und wir sind sehr gespannt, was wir hier noch sehen werden Jan prophezeit Verena noch eine Bärenbegegnung, während wir einmal nicht im Auto sitzen, Verena nimmt seit dem nicht nur Toilettenpapier zum Plumpsklo mit, sondern auch das Bärenspray <img src='http://www.einmal-um-die-welt.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Vancouver &#8211; Kanada</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Jun 2010 23:25:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Fahrt von Seattle über die Grenze nach Kanada verlief ohne Probleme. Endlich wieder Kilometer statt Meilen, Kilos statt Pfund, Liter statt Galonen und Meter statt Füßen. Vancouver liegt an der Straße von Georgia und das Klima ist etwas milder im Vergleich zu Kanadas Landesinneren. Vancouver belegt seit Jahren die Top 3 unter den lebenswertesten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.einmal-um-die-welt.de/wp-content/uploads/2009/06/deutschland.gif" rel="lightbox"><img class="alignleft size-full wp-image-59" title="deutsch" src="http://www.einmal-um-die-welt.de/wp-content/uploads/2009/06/deutschland.gif" alt="" width="60" height="30" /></a>Die Fahrt von Seattle über die Grenze nach Kanada verlief ohne Probleme. Endlich wieder Kilometer statt Meilen, Kilos statt Pfund, Liter statt Galonen und Meter statt Füßen. <a class="aligncenter" href="http://www.einmal-um-die-welt.de/wp-content/uploads/2010/06/Vancouver.jpg" target="_self" rel="lightbox"><img class="alignleft size-full wp-image-2446" title="Vancouver-click!" src="http://www.einmal-um-die-welt.de/wp-content/uploads/2010/06/Vancouver-click.jpg" alt="" width="264" height="149" /></a>Vancouver liegt an der Straße von Georgia und das Klima ist etwas milder im Vergleich zu Kanadas Landesinneren. Vancouver belegt seit Jahren die Top 3 unter den lebenswertesten Städten der Welt und auch uns gefiel es sehr gut. Die Stadt liegt in einer wunderschönen Landschaft umgeben von vielen Bergen, in die Skigebiete fährt man weniger als 30 Minuten und man kann das ganze Jahr über Ski fahren. Auf der Pazifikseite liegt Vancouver Island, eine 500 km lange Insel mit ebenfalls reizvoller Landschaft, einigen Naturparks und rund um die Insel schwimmen Orcas die ganzjährig dort leben.<br />
<span id="more-2445"></span>Weil uns auf die Schnelle nix besseres einfiel übernachteten wir unter einer Eisenbahnbrücke in der Nähe vom Eishockeystadion. Die „Unterkunft“ war eher suboptimal, da es in der Nacht anfing zu regnen und die dicken, schweren Tropfen auf dem Dach unseres Campers beim Aufprall Geräusche machten, die auch mit Ohrenstöpseln nicht zu ertragen waren. Nach 2 Stunden „Plöpp“ hörte der Regen glücklicherweise auf und wir konnten noch ein bisschen schlafen. <a class="aligncenter" href="http://www.einmal-um-die-welt.de/wp-content/uploads/2010/06/Orcaline.jpg" rel="lightbox"><img class="alignright size-full wp-image-2447" title="Orca-click!" src="http://www.einmal-um-die-welt.de/wp-content/uploads/2010/06/Orca-weibl-click.jpg" alt="" width="250" height="155" /></a>Am nächsten Tag schauten wir uns die Stadt an und erkundigten uns nach den Whale-watching Touren. Diese waren ziemlich teuer. Jan, der nach seinen Erfolgen in Las Vegas inzwischen nach jedem Casino schielte, schlug vor, die teure Walexpedition durch’s Roulette-Spiel zu finanzieren. Verena blieb weiterhin skeptisch, doch Jan ließ sich nicht beirren. Er lief ins Casino während Verena sich nach geeigneten Schlafplätzen umschaute. Als sie Jan wieder abholte, machte der ein eher betröppeltes Gesicht. Seine Strategie ging diesmal nicht auf und er hatte fast den gesamten Gewinn wieder verspielt. Dafür ist er jetzt von Casinos geheilt – hat auch was für sich.<br />
Abends trafen wir Andy und seine Freundin. Andy hatten wir auf der Überfahrt von Bali nach Java kennen gelernt und ihm versprochen uns zu melden, wenn wir in Kanada sein würden. Er zeigte uns ein paar nette Bars und wir hatten einen unterhaltsamen Abend.<br />
<a class="aligncenter" href="http://www.einmal-um-die-welt.de/wp-content/uploads/2010/06/Suspension-Bridge.jpg" target="_self" rel="lightbox"><img class="alignleft size-full wp-image-2450" title="Suspension Bridge-click!" src="http://www.einmal-um-die-welt.de/wp-content/uploads/2010/06/Suspension-Bridge-click.jpg" alt="" width="264" height="198" /></a>Am nächsten Tag ging es nach Vancouver Island, weil die Orcas von dort aus angeblich fast bei jeder Ausfahrt gesichtet wurden. Wir hatten das langsamste Boot von allen, weil Jan mal wieder die günstigste der Touren gebucht hatte. Als die anderen Whalewatching Boote an uns vorbei zischten wussten wir warum. Nach gut 1,5 Stunden Fahrt hatten auch wir die Stelle mit den Orcas erreicht. Die anderen Boote machten uns bereitwillig Platz, naja die waren ja auch schon eine Weile da. <a class="aligncenter" href="http://www.einmal-um-die-welt.de/wp-content/uploads/2010/06/Orca-Finne.jpg" target="_self" rel="lightbox"><img class="alignright size-full wp-image-2453" title="Orca Finne-click!" src="http://www.einmal-um-die-welt.de/wp-content/uploads/2010/06/Orca-Finne-click.jpg" alt="" width="192" height="129" /></a>Hier und da tauchte eine Schwanzfinne auf, da und dort sah man einen schwarzweißen Rücken. Natürlich immer dann, wenn die Kamera aus war, in eine andere Richtung zeigte oder noch mit dem Autofokus arbeitete. Verena ging es mit der Videocam nicht anders. Ein wenig enttäuscht von Tier und Technik machten wir uns mit dem Schepperkahn nach 15-20 Minuten Orca-Gucking wieder auf den Rückweg. Man kann halt nicht immer Tierglück haben, wir hofften also auf mehr Glück mit den Bären im Landesinneren.</p>
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