<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Verenas + Jans Weltreise &#187; USA</title>
	<atom:link href="http://www.einmal-um-die-welt.de/tag/usa/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.einmal-um-die-welt.de</link>
	<description>in 18 months around the world</description>
	<lastBuildDate>Tue, 07 Feb 2012 00:11:35 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.2.1</generator>
		<item>
		<title>Wir haben den Klappstuhl ausgegraben</title>
		<link>http://www.einmal-um-die-welt.de/2010/07/14/wir-haben-den-klappstuhl-ausgegraben/</link>
		<comments>http://www.einmal-um-die-welt.de/2010/07/14/wir-haben-den-klappstuhl-ausgegraben/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 14 Jul 2010 18:51:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nordamerika]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
		<category><![CDATA[AAA]]></category>
		<category><![CDATA[ADAC]]></category>
		<category><![CDATA[geplatzt]]></category>
		<category><![CDATA[Maine]]></category>
		<category><![CDATA[platt]]></category>
		<category><![CDATA[Platten]]></category>
		<category><![CDATA[Reifen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.einmal-um-die-welt.de/?p=2545</guid>
		<description><![CDATA[[written by Franzi] Auf dem Weg nach Boston war Jan ziemlich nervös. Wir wackelten zu dritt den Highway entlang, in einem für zwei Personen zugelassenen, altersschwachen Van und unebenen Reifen mit Jan auf einem Campingstuhl in der Mitte. Jedesmal wenn wir an einem Sheriff oder einer Highway Police vorbei fuhren, duckte sich Jan ziemlich tief [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-59" title="deutsch" src="http://www.einmal-um-die-welt.de/wp-content/uploads/2009/06/deutschland.gif" alt="" width="60" height="30" /><em>[written by Franzi] </em>Auf dem Weg nach Boston war Jan ziemlich nervös. Wir wackelten zu dritt den Highway entlang, in einem für zwei Personen zugelassenen, altersschwachen Van und unebenen Reifen mit Jan auf einem Campingstuhl in der Mitte. Jedesmal wenn wir an einem Sheriff oder einer Highway Police vorbei fuhren, duckte sich Jan ziemlich tief in seinen Klappstuhl. <a class="aligncenter" href="http://www.einmal-um-die-welt.de/wp-content/uploads/2010/07/Klappstuhl.jpg" target="_self" rel="lightbox"><img class="alignright size-full wp-image-2549" title="Klappstuhl-click!" src="http://www.einmal-um-die-welt.de/wp-content/uploads/2010/07/Klappstuhl-click.jpg" alt="" width="219" height="165" /></a>Dem musste also ein Ende gesetzt werden und so entschieden wir uns nach langer Sucherei und etlichen Diskussionen rund um den Stuhl für ein etwas älteres, dennoch stabileres Modell aus Holz für 10$ aus einem 2nd-hand Shop. Da dieser aber nicht aus einem Ford-Ersatzteillager für Camper stammt, musste Jan seine semi-professionelle Säge auspacken und den Stuhl campertauglich sägen. Dabei machten sich einige Wirbel in Jans Rücken selbständig, doch was daraus folgen sollte, war uns zu diesem Zeitpunkt noch nicht wirklich klar. Wir – erst mal froh den Klappstuhl los zu sein – mussten nun noch die richtige Anschnalltechnik entwickeln. <a class="aligncenter" href="http://www.einmal-um-die-welt.de/wp-content/uploads/2010/07/anschnallen-auf-holländisch1.jpg" target="_self" rel="lightbox"><img class="alignleft size-full wp-image-2550" title="Holland-Gurt-click!" src="http://www.einmal-um-die-welt.de/wp-content/uploads/2010/07/Holland-Gurt-click.jpg" alt="" width="211" height="159" /></a>Nach einer anstrengenden Stunde im amerikanischen Hornbach (Jan setzte sich sogar mitten im Gang hin und testete die „Anschnallbänder), fiel die Entscheidung auf einen ca. 10cm breiten, 6m langen, knall-orangefarbenen Gurt, der nun mit viel Mühe, einigen Haken und etwas Gewalt von Jan so angebracht wurde, dass er als Sicherheitsgurt, wenn auch Marke Selfmade, durchgehen kann. Er erfüllt jedoch eindeutig seinen Zweck – derjenige, der sich angeschnallt hat, steckt so fest, dass er nicht mal mehr die Cola auf dem Armaturenbrett erreichen kann! Nun da wir alle beruhigt und sicher angeschnallt waren, nahmen wir uns vor endlich zum Acadia Nationalpark im Nordosten vom amerikanischen Bundesstaat Maine aufzubrechen. <a href="http://www.einmal-um-die-welt.de/wp-content/uploads/2010/07/Reifen-platt.jpg" rel="lightbox"><img class="alignright size-full wp-image-2552" title="Reifen platt" src="http://www.einmal-um-die-welt.de/wp-content/uploads/2010/07/Reifen-platt.jpg" alt="" width="119" height="90" /></a>Doch dieses Glück sollte uns nicht vergönnt sein…Während der Fahrt auf dem Highway fing der Camper an immer unruhiger zu werden und das Wackeln schien nun nicht mehr nur von den unebenen Reifen zu kommen. Das kam uns ziemlich spanisch vor, also blieb uns nichts anderes übrig als rechts ranzufahren und nachzuschauen. Jan überprüfte die Reifen fachmännisch, doch auch jeder Laie kann aus einem eindeutigen Pfffffffff am hinteren rechten Reifen wohl die richtigen Schlüsse ziehen. Also hieß der nächste Stopp: Reifen wechseln – direkt am Straßenrand des Highways! <a class="aligncenter" href="http://www.einmal-um-die-welt.de/wp-content/uploads/2010/07/Reifenwechsel.jpg" target="_self" rel="lightbox"><img class="size-full wp-image-2547 alignleft" title="Reifenwechsel-click!" src="http://www.einmal-um-die-welt.de/wp-content/uploads/2010/07/Reifenwechsel-click.jpg" alt="" width="219" height="165" /></a>Dies allerdings unter ständigen Windböen der vorbeirasenden Trucks und andauerndem Lärm, sodass die Kommunikation darunter eindeutig zu leiden hatte. Trotzdem schafften es die beiden Autofachleute den Camper mit einem Miniaturwagenheber nach gefühlten fünf Stunden anzuheben, den platten Reifen zu demontieren und den 8 Jahre alten/neuen Reifen aufzuziehen. <a class="aligncenter" href="http://www.einmal-um-die-welt.de/wp-content/uploads/2010/07/Reifenarbeiter.jpg" target="_self" rel="lightbox"><img class="size-full wp-image-2554 alignright" title="Reifenarbeiter-click!" src="http://www.einmal-um-die-welt.de/wp-content/uploads/2010/07/Reifenarbeiter-click.jpg" alt="" width="231" height="173" /></a>Franzi saß lächelnd daneben und dokumentierte, ganz in ihrem Element als Paparazzi, das Geschehen mit der Fotokamera. Weiter ging es dann zum „AAA“, dem amerikanischen ADAC, der uns in ca. 2 Stunden zwei neue Reifen versprach. Wir gingen in der Zwischenzeit erstmal gemütlich im typisch amerikanischen Diner um die Ecke Mittagessen. Dies wurde Jans teuerstes Mittagessen auf der ganzen Reise. Wir, nun wieder voller Hoffnung, dass es jetzt ja gar nicht mehr schlimmer werden kann, fuhren weiter und kamen dann freitags endlich im Nationalpark an. Wir haben also für eine Strecke von insgesamt ca. 5 Stunden fast drei lange Tage gebraucht. Um uns von den Strapazen zu erholen, checkten wir für 2 Nächte im Campground ein und Verena und Franzi entschieden für den Rest vom Tag den Nationalpark per Camper unsicher zu machen. Dies allerdings ohne Jan, dessen Rücken keine Ruhe gab und vom vielen Sägen und Reifenwechseln nun endgültig erledigt war. <a class="aligncenter" href="http://www.einmal-um-die-welt.de/wp-content/uploads/2010/07/lets-jump.jpg" target="_self" rel="lightbox"><img class="alignleft size-full wp-image-2565" title="let's jump-click!" src="http://www.einmal-um-die-welt.de/wp-content/uploads/2010/07/lets-jump-click2.jpg" alt="" width="198" height="148" /></a>Also legten wir Jan seine Grabkammer-Matratze auf den Campgroundboden, gaben ihm ein kühles Bier und sein neues Buch in die Hand und überließen ihn der wilden Natur für etwa drei Stunden. Während Verena und Franzi nun munter und lustig über Klippen stiegen, am Strand entlang spazierten und Bilder knipsten, lag Jan im Wald unter seiner Decke und kämpfte mit einzelnen mutigen Mosquitos, die dies allerding nicht überlebten. <a class="aligncenter" href="http://www.einmal-um-die-welt.de/wp-content/uploads/2010/07/Verena-und-Franzi.jpg" target="_self" rel="lightbox"><img class="alignright size-full wp-image-2567" title="VundF-click!" src="http://www.einmal-um-die-welt.de/wp-content/uploads/2010/07/VundF-click.jpg" alt="" width="228" height="171" /></a>Nach einigen Überlegungen am Abend entschieden wir, dass ein Besuch beim Arzt wohl doch das Richtige wäre. Also gings am nächsten Morgen auf direktem Wege ins Mount Desert Hospital, denn irgendwann muss auch der härteste Mann mal zum Arzt gehen. Dort bekam Jan erst mal nach amerikanischen Vorschriften ein ID-Armbändchen, damit er nicht als namenloses Etwas verloren geht. Nach grundlegender Visite, die aus Fieber- und Pulsmessen und ganzen 80$ bestand, kam Jan nach stundenlangem Warten, in dem Franzi ihr gesamtes Rätselheft löste, zwar immer noch nicht komplett gesund, dafür aber eingerenkt und ausgeknackst aus dem Behandlungszimmer wieder. <a class="aligncenter" href="http://www.einmal-um-die-welt.de/wp-content/uploads/2010/07/beim-Chiropraktiker.jpg" target="_self" rel="lightbox"><img class="alignleft size-full wp-image-2576" title="beim Chiropraktiker_click!" src="http://www.einmal-um-die-welt.de/wp-content/uploads/2010/07/beim-Chiropraktiker_click.jpg" alt="" width="222" height="167" /></a>Den restlichen Abend verbrachten Verena und Franzi am Feuer mit einigen lustigen Spielen und viel Bier und Jan, ebenfalls mit viel Bier (dass ihm nebenbei erwähnt vom Arzt als Tablettenersatz empfohlen wurde), aber leider nur im Camper-Bett.<br />
<a class="aligncenter" href="http://www.einmal-um-die-welt.de/wp-content/uploads/2010/07/Jan-mit-Barcode.jpg" target="_self" rel="lightbox"><img class="alignright size-full wp-image-2577" title="Jan mit Barcode_click!" src="http://www.einmal-um-die-welt.de/wp-content/uploads/2010/07/Jan-mit-Barcode_click.jpg" alt="" width="139" height="182" /></a>Als uns am nächsten Tag das Wetter einen gewaltigen Strich durch die Rechnung machte, setzte sich das lustige Dreiergespann mit festgezogenem Oranjegurt, gewechselten Reifen und halbwegs eingerenktem Jan in Richtung Kanadische Grenze in Bewegung, hoffend, dass die Pechsträhne, die mit Franzis Hydrantenbegegnung anfing, nun endlich ein Ende findet.<br />
<em>[written by Franzi]</em></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.einmal-um-die-welt.de/2010/07/14/wir-haben-den-klappstuhl-ausgegraben/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>3</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>US-Einreisebestimmungen und terroristische Al-Kaida Borkenkäfer</title>
		<link>http://www.einmal-um-die-welt.de/2010/07/01/us-einreisebestimmungen-und-terroristische-al-kaida-borkenkafer/</link>
		<comments>http://www.einmal-um-die-welt.de/2010/07/01/us-einreisebestimmungen-und-terroristische-al-kaida-borkenkafer/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 01 Jul 2010 15:09:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nordamerika]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
		<category><![CDATA[beschlagnahmung]]></category>
		<category><![CDATA[durchsuchen]]></category>
		<category><![CDATA[einführen]]></category>
		<category><![CDATA[Einreisebestimmungen]]></category>
		<category><![CDATA[fingerabdruck]]></category>
		<category><![CDATA[grenze]]></category>
		<category><![CDATA[Kanada]]></category>
		<category><![CDATA[pass]]></category>
		<category><![CDATA[Reise]]></category>
		<category><![CDATA[US]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.einmal-um-die-welt.de/?p=2484</guid>
		<description><![CDATA[Wir haben’s geschafft. Was kein Mensch macht, weil einfach viel zu weit: Kanada von West nach Ost durchqueren. British Columbia, Alberta, Saskatchewan, Manitoba, Ontario – das meiste der Strecke in ein paar Tagen. Nach über 4.000km und zwei Dritteln des Weges sind wir nach unten in die USA abgebogen. Wir wollten an den großen Seen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-59" title="deutsch" src="http://www.einmal-um-die-welt.de/wp-content/uploads/2009/06/deutschland.gif" alt="" width="60" height="30" /><img class="alignright size-full wp-image-2485" title="usa-canada" src="http://www.einmal-um-die-welt.de/wp-content/uploads/2010/07/usa-canada.gif" alt="" width="259" height="237" />Wir haben’s geschafft. Was kein Mensch macht, weil einfach viel zu weit: Kanada von West nach Ost durchqueren. British Columbia, Alberta, Saskatchewan, Manitoba, Ontario – das meiste der Strecke in ein paar Tagen. Nach über 4.000km und zwei Dritteln des Weges sind wir nach unten in die USA abgebogen. Wir wollten an den großen Seen entlang fahren und die abwechslungsreichere Landschaft genießen. Der Tag neigte sich dem Ende, Verena war müde und wir wollten uns direkt hinter der Grenze ein nettes Plätzchen suchen und schlafen.<br />
Gedanken zu dem Grenzübergang zurück in die Vereinigten Staaten und die paranoiden Amis haben wir uns keine gemacht – böser Fehler. <span id="more-2484"></span>Nachdem wir anstandslos die kanadische Grenze vor dem Grenzfluss passierten und hinter der Brücke auf US-Staatsgebiet stießen, hatte der Grenzbeamte da ein paar Fragen:<br />
„Was wollen Sie in den USA?“<br />
„Ähm… Urlaub machen, wie die letzten zwei Monate vorher auch schon!“<br />
„Was schmuggeln Sie in Ihrem Van?“<br />
„Ja, nix außer vielleicht einem Bett und ner Matratze und überhaupt alles was man so zum (über)leben in einem Auto braucht.“ <em>(Böser Blick des Grenzbeamten)</em><br />
„Wo wollen Sie hin?“<br />
„Michigan, Chicago, Illinois, Pennsylvania, New York, Maine… also so genau wissen wir das auch nicht, noch nicht zumindest.“<br />
„Wie lautet Ihre Adresse in den USA?“<br />
„Ja, wie gesagt und wie am Reisepass erkennbar – wir kommen aus Deutschland…“<br />
„Nein, welches Ihre Reiseadresse in den USA ist!!“ <em>(noch böserer Blick)</em><br />
„Ja, also das kommt darauf an wo wir parken, weil wie ebenfalls bereits thematisiert: wir leben im Van, deshalb auch das Bett da drin …“<br />
<em>(Der Grenzbeamte wurde nun sauer)</em><br />
„Was machen Sie beruflich?“<br />
„Ja, nix – eigentlich… … naja, im Moment, arbeitslos sozusagen…“ <em>(Der Beamte machte sich Notizen auf dem „Will-vielleicht-illegal-bei-uns-bleiben“-Zettel)</em><br />
„Was haben Sie vorher gemacht?“<br />
„Ich war Projektmanager, sie war Consultant bei einem deutschen Automobilhersteller!“<br />
„Was macht denn ein Projektmanager so?“<br />
<em>(Jan fiel es unsagbar schwer, nicht zusagen: „Das versteht ein Grenzpfosten wie Du sowieso nicht“)</em><br />
„Och, der macht so Beratung und Prozesse und Management und so halt!“<br />
„Aha!“ <em>(Der Blick bewies Jan, dass der Wachdackel tatsächlich keinen blassen Dunst hatte)</em><br />
„Wurden Sie schon mal in Arrest gesteckt?“<br />
„Naja, von dem einen Mal abgesehen, als ich achteinhalb war und mit dem Fußball die Scheibe eingeschossen habe und meine Mama mich im Kinderzimmer eingeschlossen wurde – NEIN!“<br />
Sie wurden niemals verhaftet?“ <em>(Jan fragte sich, ob man in den USA wohl auch ohne Verhaftung eingelocht werden konnte)</em><br />
„Nee, immer noch nicht“<br />
„Nehmen Sie Drogen?“<br />
„Keine – außer Bier und Wein“<br />
„Das sind keine Drogen!“<br />
„Bei uns schon!“<br />
„Na gut! Haben Sie Sachen im Van, die man nicht in die USA einführen darf?“<br />
„Puh, hmmm … <strong>was </strong>darf man denn alles <strong>nicht </strong>einführen?“<br />
Der Grenzbeamte reichte uns einen voll beschriebenen DIN A-4 Zettel, Jan begann zu lesen.<br />
„Hmmm… streng genommen haben wir Trauben dabei, und hier steht, dass man kein Obst einführen darf“<br />
„Aha!“ mit einem „Hab-ich-Euch-doch-dran-gekriegt“-Grinsen holte die Marionette umständlich ein Walkie-Talkie raus und rief zwei menschgewordene Spürhunde herbei, die uns filzen sollten. Die Jungs waren zwar wesentlich netter, aber die Sinnlos-Fragerunde ging trotzdem weiter:<br />
„Haben Sie Waffen dabei?“<br />
„Selbstverständlich nicht!“ – „Halt, doch, ich hab ein Taschenmesser in der Hosentasche!“ sagte Jan und wollte das Messer kurz rausholen.<br />
„HALT!!“ brüllt der sich in Todesgefahr wähnende Grenzbeamte und Jan erstarrte. Etwas beruhigt erklärt die Spürnase, dass das Messer natürlich erst am Filztisch und unter Aufsicht zweier Beamter rausgeholt werden darf. „Natürlich!“ sagt Jan und nickte verständnisvoll, während er sich in einer zweiten Geste zu Verena umdreht und grinsend an seine Stirn tippte.<br />
„Und was ist das hier?“ triumphierend hielt Spürnase 2 eine Spraydose hoch.<br />
„Ein Bärenspray und keine Waffe!“.<br />
„Nein, das ist eine Waffe!“<br />
<em>(Jan verdrehte unmerklich die Augen)</em> „Von mir aus ist es eine Waffe, aber erstens sind sie kein Bär, zweitens haben wir eins bereits verloren und drittens kostet das Zeug satte 40 Dollares, also Waffe hin oder her, wir behalten das Bärenspray, klar?“ (Die Spürnasen nickten nun auch mal eingeschüchtert)<br />
„Also um es kurz zu machen: Werde ich in Ihrem Van irgendetwas finden, was Sie ins Gefängnis bringt?“<br />
„Nein!“ <em>(Der Beamte geht trotzdem gucken – warum hat er denn bloß gefragt?)</em><br />
Nach längerer Inspektion von Wagen, Bett, Kühltruhe usw… kommen die Jungs mit den gerade gekauften Kartoffeln, einer Zwiebel und Verenas Trauben zurück und schmeißen sie demonstrativ vor uns in den Mülleimer.<br />
„So, das hier,er deutet auf den Mülleimer in dem unser Essen gerade verschwunden ist, können Sie nicht einführen <em>(wollen wir jetzt sowieso nicht mehr)</em> und Ihr Brennholz müssen Sie in Kanada lassen, dann können Sie einreisen.“<br />
„Moment, wir sind doch schon in den USA, Kanada liegt auf der anderen Seite des Flusses!“<br />
„JA, und deswegen fahren Sie jetzt auch wieder nach Kanada zurück!“<br />
„Ehrlich?“<br />
„Ehrlich!“<br />
Es war fast 10 Uhr abends, wir waren müde und hatten alles andere als Lust, wieder über die Brücke zurück nach Kanada und dann: wohin mit dem ganzen Holz? Jan hatte schließlich den halben kanadischen Nadelwald ins Auto verladen um sicher zu sein, immer genügend Brennholz dabei zu haben.<br />
Warum hatten die Beamten außerdem unseren Futtervorrat in die Tonne geworfen, wenn wir eh nach Kanada zurück fahren mussten?<br />
Genervt und verärgert fuhren wir zurück. Die Rückreise nach Kanada gestaltete sich ungleich einfacher. Der Grenzbeamte hatte sogar nach kurzer Überlegung eine Idee, wo wir das Brennholz loswerden könnten. Die Stelle fanden wir nur nicht. Wir luden kurzerhand das Brennholz auf einem Parkplatz ab und fuhren wieder zurück. Obwohl wir natürlich den gleichen US-Grenzschalter ansteuerten, saß dort ein anderer Gorilla und stellte dieselben bekloppten Fragen, wie der erste. Vergeblich versuchten wir ihm klar zu machen, dass vor einer guten Stunde sein Kollege uns bereits gelöchert hatte. Immerhin hatten wir diesmal kein gefährliches kanadisches Brennholz mit terroristischen Al-Kaida-Borkenkäfern in der Rinde dabei und konnten daher einreisen. Es war inzwischen halb elf &#8211; was ein Akt! Jetzt freuen wir uns, wenn wir – zu dritt mit Franzi auf dem illegalen Stuhl in der Mitte unseres auf zwei Personen zugelassenen Van – wieder in die USA einreisen müssen <img src='http://www.einmal-um-die-welt.de/wp-includes/images/smilies/icon_sad.gif' alt=':-(' class='wp-smiley' /> </p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.einmal-um-die-welt.de/2010/07/01/us-einreisebestimmungen-und-terroristische-al-kaida-borkenkafer/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Bear-attack in Yellowstone</title>
		<link>http://www.einmal-um-die-welt.de/2010/06/01/bear-attack-in-yellowstone/</link>
		<comments>http://www.einmal-um-die-welt.de/2010/06/01/bear-attack-in-yellowstone/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 01 Jun 2010 03:38:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[in English]]></category>
		<category><![CDATA[Nordamerika]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
		<category><![CDATA[beaver]]></category>
		<category><![CDATA[black bears]]></category>
		<category><![CDATA[Elk]]></category>
		<category><![CDATA[Grizzly]]></category>
		<category><![CDATA[moose]]></category>
		<category><![CDATA[national park]]></category>
		<category><![CDATA[Yellowstone]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.einmal-um-die-welt.de/?p=2405</guid>
		<description><![CDATA[We spent only half a day in Zion and Bryce Canyon. There is much more to see and to hike but we typically had not enough time, although the weather was pretty nice. Via Salt Lake City we drove directly to Yellowstone national park. Yellowstone was one of the first national parks in the world, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.einmal-um-die-welt.de/wp-content/uploads/2009/06/australien.gif" rel="lightbox"><img class="alignleft size-full wp-image-58" title="australien" src="http://www.einmal-um-die-welt.de/wp-content/uploads/2009/06/australien.gif" alt="" width="60" height="30" /></a><a href="http://www.einmal-um-die-welt.de/wp-content/uploads/2010/06/Yellowstone-location.jpg" rel="lightbox"><img class="alignright size-full wp-image-2387" title="Yellowstone-location" src="http://www.einmal-um-die-welt.de/wp-content/uploads/2010/06/Yellowstone-location.jpg" alt="" width="249" height="210" /></a>We spent only half a day in Zion and Bryce Canyon. There is much more to see and to hike but we typically had not enough time, although the weather was pretty nice. Via Salt Lake City we drove directly to Yellowstone national park. Yellowstone was one of the first national parks in the world, and is known for its many geothermal hot springs, the wildlife and geysers. It has many types of ecosystems, but the subalpine forest is dominant. Before we entered the park we checked our Email and look – there was an Email from Tritzi with an invitation to a big &#8220;party&#8221; in Seattle, but we come back to that later…<br />
<span id="more-2405"></span><br />
<a class="aligncenter" href="http://www.einmal-um-die-welt.de/wp-content/uploads/2010/06/Weißkopfseeadler.jpg" target="_self" rel="lightbox"><img class="alignleft size-full wp-image-2409" title="Weißkopfseeadler-click!" src="http://www.einmal-um-die-welt.de/wp-content/uploads/2010/06/Weißkopfseeadler-click.jpg" alt="" width="134" height="149" /></a>When we arrived in Fishing Bridge, which is 7.900 feet (2.400m) high it was very cold and we had to prepare our soup in the middle of a little snow storm. We scrabbled into our sleeping bags in the fleece inlay, put our blanket above and in some way we could defend the freezing temperatures outside. But it was a romantic night with the howling wolves and the screaming wind outside of our campground. And there was always a scary feeling when you had to get to the toilet in the middle of the knight, because it  c o u l d  b e  that a bear suddenly appears. After all we were armed with a small knife and a bear pepper spray <img src='http://www.einmal-um-die-welt.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /><br />
In the following days we spotted mooses, deers, elks, a beaver and other wildlife. More pictures in “<strong>See Us!</strong>”<br />
<a href="http://www.einmal-um-die-welt.de/wp-content/uploads/2010/06/menuleiste.jpg" rel="lightbox"><img class="alignleft size-full wp-image-2401" title="menuleiste" src="http://www.einmal-um-die-welt.de/wp-content/uploads/2010/06/menuleiste.jpg" alt="" width="484" height="31" /></a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.einmal-um-die-welt.de/2010/06/01/bear-attack-in-yellowstone/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Wir sind in Vegas Baby!</title>
		<link>http://www.einmal-um-die-welt.de/2010/05/24/wir-sind-in-vegas-baby/</link>
		<comments>http://www.einmal-um-die-welt.de/2010/05/24/wir-sind-in-vegas-baby/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 24 May 2010 00:29:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nordamerika]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
		<category><![CDATA[Casino]]></category>
		<category><![CDATA[Las Vegas]]></category>
		<category><![CDATA[Las Vegas Boulevard]]></category>
		<category><![CDATA[Martin Gales System]]></category>
		<category><![CDATA[Roulette]]></category>
		<category><![CDATA[Strategie]]></category>
		<category><![CDATA[Strip]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.einmal-um-die-welt.de/?p=2329</guid>
		<description><![CDATA[Ceasar’s Palace, MGM Grand, Bellagio oder doch lieber Mirage? Roulette, Blackjack oder Poker? Skytower, Achterbahn oder Bungeejump? 10, 100 oder 1.000 Dollar verzocken? Wir konnten uns für kein Hotel in Las Vegas entscheiden. Nachdem wir aber dann die Zimmerpreise gesehen haben, sendeten wir lieber sofort ein paar Couchsurfinganfragen los. Wir hatten Superglück mit unserem Gastgeber. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.einmal-um-die-welt.de/wp-content/uploads/2009/06/deutschland.gif" rel="lightbox"><img class="alignleft size-full wp-image-59" title="deutsch" src="http://www.einmal-um-die-welt.de/wp-content/uploads/2009/06/deutschland.gif" alt="" width="60" height="30" /></a><a href="http://www.einmal-um-die-welt.de/wp-content/uploads/2010/05/LasVegasSign_night.jpg" rel="lightbox"><img class="alignright size-full wp-image-2332" title="LasVegasSign_night" src="http://www.einmal-um-die-welt.de/wp-content/uploads/2010/05/LasVegasSign_night.jpg" alt="" width="161" height="115" /></a>Ceasar’s Palace, MGM Grand, Bellagio oder doch lieber Mirage? Roulette, Blackjack oder Poker? Skytower, Achterbahn oder Bungeejump? 10, 100 oder 1.000 Dollar verzocken?<br />
Wir konnten uns für kein Hotel in Las Vegas entscheiden. Nachdem wir aber dann die Zimmerpreise gesehen haben, sendeten wir lieber sofort ein paar Couchsurfinganfragen los.<br />
<span id="more-2329"></span><br />
<a class="aligncenter" href="http://www.einmal-um-die-welt.de/wp-content/uploads/2010/05/Beau-Verena-and-Jan-hiking-in-Vegas.jpg" target="_self" rel="lightbox"><img class="alignleft size-full wp-image-2335" title="Beau, Verena, Jan-click!" src="http://www.einmal-um-die-welt.de/wp-content/uploads/2010/05/Beau-Verena-Jan-click.jpg" alt="" width="198" height="112" /></a>Wir hatten Superglück mit unserem Gastgeber. Der heißt Beau, ist 32 Jahre, arbeitet halbtags bei Delta Airlines, war aufgewachsen in Vegas und kannte jede Ecke dort. Als wir kurzfristig wie immer auftauchten, war er gerade auf dem Sprung. Er zeigte uns wo Küche, Bad, Waschmaschine und Couch waren, ließ uns den Schlüssel da, sagte dass er diese Nacht wohl nicht wiederkommen würde, entschuldigte sich kurz dafür, dass er als Gastgeber erstmal mit Abwesenheit glänzte und war weg. Wir hatten die Wohnung samt Hund für uns, packten erstmal unsere Sachen von der Kühltruhe in seinen Kühlschrank und duschten. Anschließend fuhren wir raus auf „den Strip“. <a class="aligncenter" href="http://www.einmal-um-die-welt.de/wp-content/uploads/2010/05/Fountain-show-Bellagio.jpg" target="_self" rel="lightbox"><img class="alignright size-full wp-image-2338" title="Fountain show Bellagio-click!" src="http://www.einmal-um-die-welt.de/wp-content/uploads/2010/05/Fountain-show-Bellagio-click.jpg" alt="" width="274" height="155" /></a>Es ist schon unglaublich wie mitten in dieser Wüste eine Casinostadt derart viele Menschen anlockt, die bereitwillig ihre hart verdiente Kohle verzocken. Und die Casinos machen wirklich alles, damit die Leute Geld ausgeben. Das geht mit dem kostenlosen Parken los. Anschließend wirst Du auf Rollbändern wie am Flughafen direkt in die Casinos gefahren. Komischerweise gibt’s keine Rollbänder, die aus dem Casino raus führen. <a href="http://www.einmal-um-die-welt.de/wp-content/uploads/2010/05/Jackpot-Party.jpg" rel="lightbox"><img class="alignleft size-full wp-image-2339" title="Jackpot Party" src="http://www.einmal-um-die-welt.de/wp-content/uploads/2010/05/Jackpot-Party.jpg" alt="" width="176" height="99" /></a>Es gibt drin auch keine Fenster, Du sollst ja nicht abgelenkt werden von draußen oder mitbekommen, wie die Sonne schon untergeht. Nach einer Uhr haben wir ebenfalls vergeblich gesucht. Las Vegas ist wohl außerdem die einzige Stadt, in der Du keine Raucherecke aufsuchen musst, sondern direkt am Spieltisch rauchen kannst (nein wir haben nicht wieder angefangen <img src='http://www.einmal-um-die-welt.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  ). <a href="http://www.einmal-um-die-welt.de/wp-content/uploads/2010/05/Mr-Cashman.jpg" rel="lightbox"><img class="alignright size-full wp-image-2340" title="Mr Cashman" src="http://www.einmal-um-die-welt.de/wp-content/uploads/2010/05/Mr-Cashman.jpg" alt="" width="176" height="132" /></a>So lange Du spielst, kannst Du trinken so viel und was Du willst – kostenlos versteht sich. Der angeheiterte Spieler ist risikofreudiger, emotionaler und macht eher Fehler. Die Stühle sind bequem, die Croupiers charmant und freundlich und Du hast alle Möglichkeiten Dein Geld in Spielchips umzuwandeln. Kreditkarte, Cash, EC-Karte, Banktransfer oder Schuldschein. Weiter draußen in Las Vegas bieten Juweliere allen Pleitegeiern an, Schmuck und anderes in Geld umzuwandeln. Wir hatten beschlossen, 256 Dollar zu investieren und sollte das Geld weg sein, wollten wir es dabei belassen und von weiteren Transaktionen aus unserer gebeutelten Urlaubskasse absehen.<br />
<a href="http://www.einmal-um-die-welt.de/wp-content/uploads/2010/05/rouletterad.jpg" rel="lightbox"><img class="alignleft size-full wp-image-2341" title="rouletterad" src="http://www.einmal-um-die-welt.de/wp-content/uploads/2010/05/rouletterad.jpg" alt="" width="228" height="108" /></a>Wir schauten uns zunächst in den Edelkasinos um. Ein wenig eingeschüchtert und unerfahren näherten wir uns dem ersten Tisch mit null Erfahrung, nichts als 256 Dollar und Jans toller Strategie, die sicherlich viele kennen. (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Martingalespiel" target="_blank">Martingales System</a>) Man setzt einen bestimmten Betrag auf eine Farbe, zum Beispiel 2 Dollar auf Rot. Wenn aber Schwarz kommt, dann verdoppelt man den eingesetzten Betrag, also in diesem Fall auf vier Dollar. Wenn wieder Schwarz kommt, dann setzt man acht, sechzehn, usw… <a href="http://www.einmal-um-die-welt.de/wp-content/uploads/2010/05/roulette-tisch.jpg" rel="lightbox"><img class="alignright size-full wp-image-2344" title="roulette-tisch" src="http://www.einmal-um-die-welt.de/wp-content/uploads/2010/05/roulette-tisch.jpg" alt="" width="105" height="266" /></a>Sollte man dann irgendwann gewinnen, freut man sich einfach und fängt wieder von vorne an. So weit so gut, man kann also eigentlich nicht verlieren. Die Sache hat nur ein klitzekleines Häkchen: Sollte ungewöhnlicherweise einmal ständig hintereinander die Farbe kommen, auf die man gerade nicht gesetzt hat, dann kommen hohe Summen zusammen und das geht recht schnell. Nehmen wir also einmal an, wir setzen auf Rot und es kommt 7 x hintereinander Schwarz! Das bedeutet, wir setzen 2, 4, 8, 16, 32, 64, 128 Dollar. Nun käme das achte Mal und wir wären mit 256 Dollar ja noch im Limit. Das Dumme ist nur, dass wir vorher, weil wir ja ständig verloren haben, in Summe bereits 254 Dollar gesetzt, also kein Geld mehr haben. Also beschlossen wir einfach mit einem Dollar anzufangen, anstelle von zweien und wir beschlossen, dass schwarz einfach nicht 8 Mal hintereinander kommen darf, jawohl!!<br />
Wir wollten uns schon setzen, da machte Jan große Augen. Auf dem Roulette Rad entdeckte er nicht, wie gewohnt, 36 Zahlen und eine grüne Null, sondern gegenüber noch eine „00“, eine Doppelnull. <a href="http://www.einmal-um-die-welt.de/wp-content/uploads/2010/05/roulette-amerikanisch.jpg" rel="lightbox"><img class="size-full wp-image-2347 alignleft" title="roulette-amerikanisch" src="http://www.einmal-um-die-welt.de/wp-content/uploads/2010/05/roulette-amerikanisch.jpg" alt="" width="250" height="187" /></a>Da haben die Amis doch kurzerhand die Chancen der Bank mal eben verdoppelt. Das ärgerte ihn ziemlich und er zog Verena weg zum nächsten Tisch, doch der war leider ebenfalls doppelt „benullt“. Nach dem wir 10 Tische inspiziert hatten, fragte Jan einen Aushilfscroupier ob es denn auch europäische Roulette Tische gäbe. Der deutete wortlos auf einen Raum, der ein wenig abgelegen und prunkvoll geschmückt war. Wir kamen uns mit unseren Weltreiseklamotten ein wenig underdressed vor und irgendwie roch der ganze Raum nach Geld, aber immerhin: Der Tisch hatte nur eine Null! Dummerweise betrug der Mindesteinsatz hier 300 Dollar. Deutlich schneller als wir eintraten, verschwanden wir auch wieder aus diesem Ambiente. Schlussendlich fanden wir einen gemütlichen Roulette Tisch mit netten Nachbarn und Verena begann zu setzen, streng nach Jans Anweisung, weil der ja die tolle Strategie hatte. <a class="aligncenter" href="http://www.einmal-um-die-welt.de/wp-content/uploads/2010/05/Heiße-Spielautomaten.jpg" target="_self" rel="lightbox"><img class="size-full wp-image-2348 alignright" title="Heiße Spielautomaten-click!" src="http://www.einmal-um-die-welt.de/wp-content/uploads/2010/05/Heiße-Spielautomaten-click1.jpg" alt="" width="196" height="111" /></a>Die hatte übrigens nicht jeder, nach kurzer Zeit hatten wir eine nette Tischnachbarin, die doch tatsächlich  ihre 20 Dollar folgendermaßen einsetzte: 5 Dollar auf rot, 5 auf schwarz, 5 auf Gerade, 5 auf Ungerade, 5 auf 1-18 und 5 auf 19-36. Sogar Jans reichlich begrenztes Mathematikwissen sagte ihm, dass es möglicherweise schwierig werden würde, mit dieser Konstellation zu gewinnen. Nun ja, von solchen Menschen lebten die Kasinos und davon wurden unsere Drinks mit finanziert. <a class="aligncenter" href="http://www.einmal-um-die-welt.de/wp-content/uploads/2010/05/While-Gambling.jpg" target="_self" rel="lightbox"><img class="size-full wp-image-2349 alignleft" title="While Gambling-click!" src="http://www.einmal-um-die-welt.de/wp-content/uploads/2010/05/While-Gambling-click.jpg" alt="" width="221" height="166" /></a>Wir verließen den Tisch nach 2,5 Stunden um 155 Dollar und einigen aufregenden Fast-Bankrott Situationen reicher. Am zweiten Tag hatte unser Couchbesitzer etwas mehr Zeit und wir erklommen im nahegelegenen Nationalpark die roten Felsen und genossen eine phänomenale Aussicht über Las Vegas. Anschließend fiel Jan wieder ein, wie erfolgreich der letzte Abend verlaufen war und wollte wieder zocken, Verena war eher skeptisch hatte sich gestern aber ebenfalls amüsiert und so setzen wir noch einen drauf und gewannen über 200 Dollar. Die dritte Nacht verbrachten wir auf dem „Stratosphere“ Tower mit einer Achterbahn 300 Meter über den Dächern von Las Vegas, mit leckerem Essen und einem weiteren Gewinn am Roulette Tisch. Alles in allem verließen wir Vegas mit über 600 Dollar mehr, verbrachten drei kostenlose Nächte dort und versoffen jede Menge Free-Drinks – wir glauben, das war ein guter Schnitt <img src='http://www.einmal-um-die-welt.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.einmal-um-die-welt.de/2010/05/24/wir-sind-in-vegas-baby/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Panamericana &amp; San Francisco</title>
		<link>http://www.einmal-um-die-welt.de/2010/05/16/panamericana-san-francisco/</link>
		<comments>http://www.einmal-um-die-welt.de/2010/05/16/panamericana-san-francisco/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 16 May 2010 20:15:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nordamerika]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
		<category><![CDATA[Alcatraz]]></category>
		<category><![CDATA[Highway nr. 1]]></category>
		<category><![CDATA[Panamericana]]></category>
		<category><![CDATA[Rundreise]]></category>
		<category><![CDATA[San Francisco]]></category>
		<category><![CDATA[Seeelefanten]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.einmal-um-die-welt.de/?p=2265</guid>
		<description><![CDATA[Die Jungfernfahrt über die Panamericana, den U.S. Highway No. 1, einen der schönsten Küstenabschnitte Amerikas von Los Angeles nach San Francisco, überstand unser frisch erstandener Cargo Van trotz Rentneralter (immerhin hat er schon 349.000 km auf dem Buckel) ohne Mucken. Wir hielten an den Sanddünen, die als Drehort zum dritten Teil von „Fluch der Karibik“ [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.einmal-um-die-welt.de/wp-content/uploads/2009/06/deutschland.gif" rel="lightbox"><img class="alignleft size-full wp-image-59" title="deutsch" src="http://www.einmal-um-die-welt.de/wp-content/uploads/2009/06/deutschland.gif" alt="" width="60" height="30" /></a><a class="aligncenter" href="http://www.einmal-um-die-welt.de/wp-content/uploads/2010/05/Verena-Mohr-in-San-Francisco.jpg" target="_self" rel="lightbox"><img class="alignright size-full wp-image-2266" title="Verena in San Francisco" src="http://www.einmal-um-die-welt.de/wp-content/uploads/2010/05/Verena-in-San-Francisco.jpg" alt="" width="189" height="107" /></a>Die Jungfernfahrt über die Panamericana, den U.S. Highway No. 1, einen der schönsten Küstenabschnitte Amerikas von Los Angeles nach San Francisco, überstand unser frisch erstandener Cargo Van trotz Rentneralter (immerhin hat er schon 349.000 km auf dem Buckel) ohne Mucken. Wir hielten an den Sanddünen, die als Drehort zum dritten Teil von „Fluch der Karibik“ dienten und genossen die schöne Küstengegend auf dem Weg nach San Francisco und Alcatraz&#8230; <span id="more-2265"></span><br />
Wir stimmten allerdings darüber überein, dass die Straßen von Australien und Neuseeland keinen Vergleich zu scheuen brauchen. <a class="aligncenter" href="http://www.einmal-um-die-welt.de/wp-content/uploads/2010/05/Seeelefantenstreit.jpg" target="_self" rel="lightbox"><img class="alignleft size-full wp-image-2268" title="Seeelefantenstreit-click!" src="http://www.einmal-um-die-welt.de/wp-content/uploads/2010/05/Seeelefantenstreit-click.jpg" alt="" width="264" height="198" /></a>Die Seeelefanten, die wir besuchten, hatten gerade Meinungsverschiedenheiten wie man deutlich sehen kann. Auf dem Weg nach San Francisco rief uns Erica an. Erica ist die Schwester von Jorge, einem Couchsurfer der bei uns zu Hause in Deutschland letztes Jahr übernachtet hatte. Er war nämlich gerade zu Besuch bei seiner Mama in Peru, stellte uns aber großzügigerweise sein Loft zur Verfügung. Wir stellten den Van bei Erica ab, die etwas außerhalb wohnte und bessere Parkmöglichkeiten hatte und eroberten San Francisco von Jorges zu Hause aus. <a class="aligncenter" href="http://www.einmal-um-die-welt.de/wp-content/uploads/2010/05/Häuser-in-San-Francisco.jpg" target="_self" rel="lightbox"><img class="alignright size-full wp-image-2271" title="San Francisco-Häuser-click!" src="http://www.einmal-um-die-welt.de/wp-content/uploads/2010/05/San-Francisco-Häuser-click.jpg" alt="" width="191" height="254" /></a>Sein Viertel war unverkennbar das Schwulenviertel in der Stadt. An jedem zweiten Haus hingen Flaggen mit Regenbogenfarben, gleichgeschlechtliche Paare liefen händchenhaltend mit uns die Straßen entlang und in den Geschäften wurde u.a. Schlafzimmerspielzeug und Schokobananen und Schokokuchen in Phallusform verkauft. Auch dies eine Charaktereigenschaft, die zum Stadtbild passt und durchaus angenehm auffällt.<br />
Die Stadt selbst liegt rund um eine Meereinmündung auf hügeligem Gelände hat im Kern ca. 700.000 Einwohner und bietet alles, was man von einer Großstadt erwartet, ohne typisch Ami-Großstadt zu sein, ohne dass man sich – wie beispielsweise in L.A. oder anderen Riesenstädten – totfährt, um von A nach B zu kommen. <a class="aligncenter" href="http://www.einmal-um-die-welt.de/wp-content/uploads/2010/05/Flair-of-San-Francisco.jpg" target="_self" rel="lightbox"><img class="alignleft size-full wp-image-2274" title="Flair of SF-click!" src="http://www.einmal-um-die-welt.de/wp-content/uploads/2010/05/Flair-of-SF-click.jpg" alt="" width="220" height="165" /></a>Die Häuschen sind schnucklig und bunt, die Menschen freundlich, aufgeschlossener und die Stadt hat einen nostalgischen Flair, den sie sich auf nette Art bewahrt, unter anderem mit den Cable Cars, die die Stadthügel rauf und runter gezogen werden. Viele Brücken verbinden die Stadtteile, von denen die Golden Gate Bridge bei weitem nicht die längste ist. <a class="aligncenter" href="http://www.einmal-um-die-welt.de/wp-content/uploads/2010/05/Bay-Bridge.jpg" target="_self" rel="lightbox"><img class="alignright size-full wp-image-2277" title="Bay Bridge-click!" src="http://www.einmal-um-die-welt.de/wp-content/uploads/2010/05/Bay-Bridge-click.jpg" alt="" width="236" height="133" /></a>Unsere bisher längste Brückenfahrt ging über die Bay Bridge, die 8,3 km lang ist und täglich von ca. 275.000 Fahrzeugen auf fünf Fahrstreifen befahren wird. Die Brücke ist doppelstöckig und wird unten nur von links nach rechts und oben nur von rechts nach links befahren.</p>
<div id="_mcePaste" style="overflow: hidden; position: absolute; left: -10000px; top: 1006px; width: 1px; height: 1px;">http://www.einmal-um-die-welt.de/wp-content/uploads/2010/05/Flair-of-San-Francisco.jpg</div>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.einmal-um-die-welt.de/2010/05/16/panamericana-san-francisco/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Auto- oder Camperkauf in den USA</title>
		<link>http://www.einmal-um-die-welt.de/2010/05/16/auto-oder-camperkauf-in-den-usa/</link>
		<comments>http://www.einmal-um-die-welt.de/2010/05/16/auto-oder-camperkauf-in-den-usa/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 16 May 2010 17:56:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nordamerika]]></category>
		<category><![CDATA[Reisevorbereitung]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
		<category><![CDATA[Autokauf]]></category>
		<category><![CDATA[Camper]]></category>
		<category><![CDATA[Fahrzeug]]></category>
		<category><![CDATA[kaufen]]></category>
		<category><![CDATA[mieten]]></category>
		<category><![CDATA[Tourist]]></category>
		<category><![CDATA[Versicherung]]></category>
		<category><![CDATA[Zulassung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.einmal-um-die-welt.de/?p=2189</guid>
		<description><![CDATA[How to buy a car in the US as a non-US citizen? The following travelogue should help to buy a car or camper instead of renting one, if you travel the US or Canada for a longer time. This story is unfortunately only in German, but it is also not important for US-citizens. Langzeiturlaub in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.einmal-um-die-welt.de/wp-content/uploads/2009/06/australien.gif" rel="lightbox"><img class="alignleft size-full wp-image-58" title="australien" src="http://www.einmal-um-die-welt.de/wp-content/uploads/2009/06/australien.gif" alt="" width="60" height="30" /></a>How to buy a car in the US as a non-US citizen? The following travelogue should help to buy a car or camper instead of renting one, if you travel the US or Canada for a longer time.<br />
This story is unfortunately only in German, but it is also not important for US-citizens.<br />
<a href="http://www.einmal-um-die-welt.de/wp-content/uploads/2009/06/deutschland.gif" rel="lightbox"><img class="alignleft size-full wp-image-59" title="deutsch" src="http://www.einmal-um-die-welt.de/wp-content/uploads/2009/06/deutschland.gif" alt="" width="60" height="30" /></a>Langzeiturlaub in den USA? Ein Fahrzeug oder einen Camper in den USA mieten oder kaufen? Hier erfahren, was man beim Autokauf in den USA beachten muss (gilt auch für Camper) &#8211;&gt;  <span id="more-2189"></span>Jetzt wollen wir mal mit den Gerüchten aufräumen, dass es schwierig oder gar unmöglich sei, als Nicht-US-Amerikaner in den Vereinigten Staaten ein Auto zu kaufen, sowie es einigermaßen bezahlbar zu versichern und zuzulassen. <a href="http://www.einmal-um-die-welt.de/wp-content/uploads/2010/05/wicked-camper.jpg" rel="lightbox"><img class="alignright size-full wp-image-2198" title="wicked camper" src="http://www.einmal-um-die-welt.de/wp-content/uploads/2010/05/wicked-camper.jpg" alt="" width="200" height="121" /></a>Der günstigste Vermieter von Wohnmobilen war <a href="www.wickedcampers.ca/usa" target="_blank">Wicked Camper USA</a> und kostete immer noch 45 € pro Tag. Bei einer Verweildauer in den USA und Kanada von knapp 100 Tagen war uns das zu teuer, also wollten wir ein Fahrzeug kaufen und dann wieder verkaufen.<br />
Jan hatte im Vorfeld einige Internetforen durchwühlt und war nur auf negative Aussagen gestoßen. Autokauf in USA unmöglich, hieß es. Somit hatten wir bei unserem Round-the-world Ticket zwei Inlandsflüge mit American Airlines gebucht und den Autokauf nach Kanada verlegt. <a href="http://www.einmal-um-die-welt.de/wp-content/uploads/2010/05/Cargo-Van_mini.jpg" rel="lightbox"><img class="alignleft size-full wp-image-2195" title="Cargo-Van_mini" src="http://www.einmal-um-die-welt.de/wp-content/uploads/2010/05/Cargo-Van_mini.jpg" alt="" width="196" height="131" /></a>Nachdem wir aber bereits in Miami eher per Zufall ein in Frage kommendes Fahrzeug gesehen hatten und mit einem Autohändler sprachen, gingen wir sofort nach der Landung in Los Angeles (am Sonntag-Nachmittag) auf die Suche.<br />
Innerhalb von 1,5 Tagen hatten wir ein Fahrzeug gefunden, gekauft, versichert und zugelassen. Hier ein paar Hinweise für zukünftige Autokäufer in den USA (nachmachen auf eigene Gefahr <img src='http://www.einmal-um-die-welt.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> )<br />
<strong>Zulassung</strong><br />
<a href="http://www.einmal-um-die-welt.de/wp-content/uploads/2010/05/Licence_Plate_V+J_smaller.jpg" rel="lightbox"><img class="alignright size-full wp-image-2199" title="Zulassung / Registrierung Auto oder Camper in den USA" src="http://www.einmal-um-die-welt.de/wp-content/uploads/2010/05/Licence_Plate_V+J_smaller.jpg" alt="" width="174" height="108" /></a>Der Gebrauchtwagen hat in der Regel bereits Nummernschilder, die entweder neu angemeldet oder umgemeldet werden. Um gleich losfahren zu können, wird eine vorläufige Registrierung beantragt, die sichtbar in der Frontscheibe befestigt wird und drei Monate gültig ist. Sinnvollerweise wird der Wagen in dem US-Bundesstaat angemeldet, in dem er auch gekauft wird. Da Touristen in der Regel dort keine Postadresse haben (ein Wohnsitz ist nicht notwendig) besorgt man sich entweder eine oder, wie in unserem Falle, meldet der Händler einfach seine Geschäftsadresse. Nach 2-4 Wochen kommen die endgültigen Papiere, diese lässt man sich dann einfach zuschicken.<br />
<strong> Versicherung</strong><br />
<a href="http://www.statefarm.com" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-2191" title="US Autoversicherung Statefarm" src="http://www.einmal-um-die-welt.de/wp-content/uploads/2010/05/statefarmlogo.jpg" alt="" width="105" height="102" /></a>Alle Versicherungen, die wir angefragt haben, mit einer Versicherung auf unsere deutsche Adresse, waren unbezahlbar, obwohl wir unsere ADAC-Mitgliedschaft dabei hatten, die angeblich mit dem AAA (das ist der US-ADAC) verknüpft ist. Außerdem hatte Jan sich von seiner Versicherung die unfallfreien Jahre auf Deutsch und auf Englisch bestätigen lassen, alles nutzlos. Das günstigste Versicherungsangebot, welches wir mit deutscher Adresse bekamen, waren 2.300 Dollares für 6 Monate. Jetzt, mit der kalifornischen Adresse, zahlen wir beim Versicherer „<a href="http://www.statefarm.com/" target="_blank">Statefarm</a>“ 590,-$ für die Haftpflichtversicherung, immer noch streng, aber bezahlbar.<br />
<strong>Die Dokumente</strong><br />
<a href="http://www.einmal-um-die-welt.de/wp-content/uploads/2010/05/pink-slip.jpg" rel="lightbox"><img class="alignright size-full wp-image-2194" title="pink-slip / KFZ-Brief USA" src="http://www.einmal-um-die-welt.de/wp-content/uploads/2010/05/pink-slip.jpg" alt="" width="180" height="120" /></a>Der KFZ-Brief ist der „vehicle title“, auch „pink slip“ genannt, weil er rosa ist.<br />
Ein Händler wird einen Kaufvertrag anfertigen, der dann als Eigentumsnachweis (Certificate of title) gilt. Die Nummernschilder bleiben i.d.R. am Fahrzeug, falls eine vorläufige Registrierung gemacht wurde, muss diese sichtbar am Fahrzeug angebracht werden (siehe oben).<br />
<strong>Der Kauf selbst</strong><br />
Das ist das allereinfachste, vorausgesetzt man kauft beim Händler, der will die Kiste ja verhökern. Die völligen Selbstverständlichkeiten, wie „mach eine Probefahrt“, „kauf keinen geklauten Wagen“, „sieh zu, dass keine größeren Schäden dran sind“, „überprüf den technischen Zustand so gut Du kannst“ und „glaube dem Verkäufer kein Wort, der wird eh alles tun, damit Du bei ihm kaufst“ lassen wir mal weg <img src='http://www.einmal-um-die-welt.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /><br />
Damit man hinterher nicht allzu dumm aus der Wäsche schaut, hier ein paar Hinweise. Einige haben wir vorher recherchiert, andere haben wir hinterher teuer bezahlt:<br />
<a href="http://www.einmal-um-die-welt.de/wp-content/uploads/2010/05/smog-check-inspection.jpg" rel="lightbox"><img class="alignleft size-full wp-image-2196" title="smog check inspection" src="http://www.einmal-um-die-welt.de/wp-content/uploads/2010/05/smog-check-inspection.jpg" alt="" width="120" height="156" /></a><em>- Smog-Check:</em> das ist sozusagen die AU, Abgas-Sonderuntersuchung, hält zwei Jahre und ohne bekommt man kein Fahrzeug zugelassen<br />
<em>- „As Is – No Warranty“</em>: Gebrauchtwagen, insbesondere ältere, werden von Händlern gerne so verkauft. Und das meinen die dann auch so. Wir haben unseren Wagen 5 Tage nach Kauf zum Händler zurück gebracht, weil ein Klappern, das Jan bereits bei der Probefahrt moniert hatte, nicht gemacht wurde und zusätzlich die Motorsteuerungsleuchte anging. Der Kat war kaputt! In Deutschland hätte sich der Verkäufer 10 x entschuldigt und den Schaden sofort reparieren lassen, in den USA wollten die Jungs von Reparatur zu Lasten Händler nix wissen und deuteten vielsagend auf die „As Is“-Klausel. Jan beschwor den Verkäufer, dann noch einen anderen, schließlich den Geschäftsführer. Nix zu machen. Erst als er recht laut und ungemütlich wurde, ließen sich die mexikanischen Gebrauchtwagenschieber auf ein halbe-halbe ein und ein neuer Kat wurde eingebaut.<br />
<em><a class="aligncenter" href="http://www.einmal-um-die-welt.de/wp-content/uploads/2010/05/Campervan-USA-selbst-gekauft.jpg" target="_self" rel="lightbox"><img class="alignright size-full wp-image-2260" title="Selfmade Camper USA" src="http://www.einmal-um-die-welt.de/wp-content/uploads/2010/05/Selfmade-Camper-USA.jpg" alt="" width="186" height="133" /></a>- alles schriftlich festhalten:</em> das gilt wohl weltweit! Mündliche Nebenabreden gelten in den USA nicht, der Verkäufer hat am nächsten Tag sogar den Namen des Käufers vergessen und die Kooperationsbereitschaft verschwindet mit dem Zahlungseingang.<br />
Wir freuen uns über weitere Hinweise, sollte noch jemand mit dem Thema Erfahrung gesammelt haben, schließlich müssen wir unseren Self-made-Camper auch wieder verkaufen <img src='http://www.einmal-um-die-welt.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<div id="_mcePaste" style="overflow: hidden; position: absolute; left: -10000px; top: 94px; width: 1px; height: 1px;"><!--[if gte mso 9]><xml> <o:OfficeDocumentSettings> <o:RelyOnVML /> <o:AllowPNG /> </o:OfficeDocumentSettings> </xml><![endif]--><!--[if gte mso 9]><xml> <w:WordDocument> <w:View>Normal</w:View> <w:Zoom>0</w:Zoom> <w:TrackMoves /> <w:TrackFormatting /> <w:HyphenationZone>21</w:HyphenationZone> <w:PunctuationKerning /> <w:ValidateAgainstSchemas /> <w:SaveIfXMLInvalid>false</w:SaveIfXMLInvalid> <w:IgnoreMixedContent>false</w:IgnoreMixedContent> <w:AlwaysShowPlaceholderText>false</w:AlwaysShowPlaceholderText> <w:DoNotPromoteQF /> <w:LidThemeOther>DE</w:LidThemeOther> <w:LidThemeAsian>X-NONE</w:LidThemeAsian> <w:LidThemeComplexScript>X-NONE</w:LidThemeComplexScript> <w:Compatibility> <w:BreakWrappedTables /> <w:SnapToGridInCell /> <w:WrapTextWithPunct /> <w:UseAsianBreakRules /> <w:DontGrowAutofit /> <w:SplitPgBreakAndParaMark /> <w:DontVertAlignCellWithSp /> <w:DontBreakConstrainedForcedTables /> <w:DontVertAlignInTxbx /> <w:Word11KerningPairs /> <w:CachedColBalance /> </w:Compatibility> <m:mathPr> <m:mathFont m:val="Cambria Math" /> <m:brkBin m:val="before" /> <m:brkBinSub m:val="&#45;-" /> <m:smallFrac m:val="off" /> <m:dispDef /> <m:lMargin m:val="0" /> <m:rMargin m:val="0" /> <m:defJc m:val="centerGroup" /> <m:wrapIndent m:val="1440" /> <m:intLim m:val="subSup" /> <m:naryLim m:val="undOvr" /> </m:mathPr></w:WordDocument> </xml><![endif]--><!--[if gte mso 9]><xml> <w:LatentStyles DefLockedState="false" DefUnhideWhenUsed="true"   DefSemiHidden="true" DefQFormat="false" DefPriority="99"   LatentStyleCount="267"> <w:LsdException Locked="false" Priority="0" SemiHidden="false"    UnhideWhenUsed="false" QFormat="true" Name="Normal" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="9" SemiHidden="false"    UnhideWhenUsed="false" QFormat="true" Name="heading 1" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="9" QFormat="true" Name="heading 2" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="9" QFormat="true" Name="heading 3" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="9" QFormat="true" Name="heading 4" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="9" QFormat="true" Name="heading 5" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="9" QFormat="true" Name="heading 6" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="9" QFormat="true" Name="heading 7" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="9" QFormat="true" Name="heading 8" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="9" QFormat="true" Name="heading 9" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="39" Name="toc 1" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="39" Name="toc 2" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="39" Name="toc 3" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="39" Name="toc 4" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="39" Name="toc 5" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="39" Name="toc 6" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="39" Name="toc 7" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="39" Name="toc 8" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="39" Name="toc 9" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="35" QFormat="true" Name="caption" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="10" SemiHidden="false"    UnhideWhenUsed="false" QFormat="true" Name="Title" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="1" Name="Default Paragraph Font" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="11" SemiHidden="false"    UnhideWhenUsed="false" QFormat="true" Name="Subtitle" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="22" SemiHidden="false"    UnhideWhenUsed="false" QFormat="true" Name="Strong" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="20" SemiHidden="false"    UnhideWhenUsed="false" QFormat="true" Name="Emphasis" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="59" SemiHidden="false"    UnhideWhenUsed="false" Name="Table Grid" /> <w:LsdException Locked="false" UnhideWhenUsed="false" Name="Placeholder Text" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="1" SemiHidden="false"    UnhideWhenUsed="false" QFormat="true" Name="No Spacing" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="60" SemiHidden="false"    UnhideWhenUsed="false" Name="Light Shading" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="61" SemiHidden="false"    UnhideWhenUsed="false" Name="Light List" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="62" SemiHidden="false"    UnhideWhenUsed="false" Name="Light Grid" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="63" SemiHidden="false"    UnhideWhenUsed="false" Name="Medium Shading 1" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="64" SemiHidden="false"    UnhideWhenUsed="false" Name="Medium Shading 2" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="65" SemiHidden="false"    UnhideWhenUsed="false" Name="Medium List 1" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="66" SemiHidden="false"    UnhideWhenUsed="false" Name="Medium List 2" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="67" SemiHidden="false"    UnhideWhenUsed="false" Name="Medium Grid 1" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="68" SemiHidden="false"    UnhideWhenUsed="false" Name="Medium Grid 2" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="69" SemiHidden="false"    UnhideWhenUsed="false" Name="Medium Grid 3" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="70" SemiHidden="false"    UnhideWhenUsed="false" Name="Dark List" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="71" SemiHidden="false"    UnhideWhenUsed="false" Name="Colorful Shading" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="72" SemiHidden="false"    UnhideWhenUsed="false" Name="Colorful List" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="73" SemiHidden="false"    UnhideWhenUsed="false" Name="Colorful Grid" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="60" SemiHidden="false"    UnhideWhenUsed="false" Name="Light Shading Accent 1" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="61" SemiHidden="false"    UnhideWhenUsed="false" Name="Light List Accent 1" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="62" SemiHidden="false"    UnhideWhenUsed="false" Name="Light Grid Accent 1" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="63" SemiHidden="false"    UnhideWhenUsed="false" Name="Medium Shading 1 Accent 1" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="64" SemiHidden="false"    UnhideWhenUsed="false" Name="Medium Shading 2 Accent 1" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="65" SemiHidden="false"    UnhideWhenUsed="false" Name="Medium List 1 Accent 1" /> <w:LsdException Locked="false" UnhideWhenUsed="false" Name="Revision" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="34" SemiHidden="false"    UnhideWhenUsed="false" QFormat="true" Name="List Paragraph" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="29" SemiHidden="false"    UnhideWhenUsed="false" QFormat="true" Name="Quote" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="30" SemiHidden="false"    UnhideWhenUsed="false" QFormat="true" Name="Intense Quote" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="66" SemiHidden="false"    UnhideWhenUsed="false" Name="Medium List 2 Accent 1" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="67" SemiHidden="false"    UnhideWhenUsed="false" Name="Medium Grid 1 Accent 1" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="68" SemiHidden="false"    UnhideWhenUsed="false" Name="Medium Grid 2 Accent 1" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="69" SemiHidden="false"    UnhideWhenUsed="false" Name="Medium Grid 3 Accent 1" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="70" SemiHidden="false"    UnhideWhenUsed="false" Name="Dark List Accent 1" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="71" SemiHidden="false"    UnhideWhenUsed="false" Name="Colorful Shading Accent 1" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="72" SemiHidden="false"    UnhideWhenUsed="false" Name="Colorful List Accent 1" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="73" SemiHidden="false"    UnhideWhenUsed="false" Name="Colorful Grid Accent 1" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="60" SemiHidden="false"    UnhideWhenUsed="false" Name="Light Shading Accent 2" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="61" SemiHidden="false"    UnhideWhenUsed="false" Name="Light List Accent 2" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="62" SemiHidden="false"    UnhideWhenUsed="false" Name="Light Grid Accent 2" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="63" SemiHidden="false"    UnhideWhenUsed="false" Name="Medium Shading 1 Accent 2" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="64" SemiHidden="false"    UnhideWhenUsed="false" Name="Medium Shading 2 Accent 2" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="65" SemiHidden="false"    UnhideWhenUsed="false" Name="Medium List 1 Accent 2" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="66" SemiHidden="false"    UnhideWhenUsed="false" Name="Medium List 2 Accent 2" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="67" SemiHidden="false"    UnhideWhenUsed="false" Name="Medium Grid 1 Accent 2" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="68" SemiHidden="false"    UnhideWhenUsed="false" Name="Medium Grid 2 Accent 2" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="69" SemiHidden="false"    UnhideWhenUsed="false" Name="Medium Grid 3 Accent 2" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="70" SemiHidden="false"    UnhideWhenUsed="false" Name="Dark List Accent 2" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="71" SemiHidden="false"    UnhideWhenUsed="false" Name="Colorful Shading Accent 2" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="72" SemiHidden="false"    UnhideWhenUsed="false" Name="Colorful List Accent 2" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="73" SemiHidden="false"    UnhideWhenUsed="false" Name="Colorful Grid Accent 2" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="60" SemiHidden="false"    UnhideWhenUsed="false" Name="Light Shading Accent 3" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="61" SemiHidden="false"    UnhideWhenUsed="false" Name="Light List Accent 3" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="62" SemiHidden="false"    UnhideWhenUsed="false" Name="Light Grid Accent 3" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="63" SemiHidden="false"    UnhideWhenUsed="false" Name="Medium Shading 1 Accent 3" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="64" SemiHidden="false"    UnhideWhenUsed="false" Name="Medium Shading 2 Accent 3" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="65" SemiHidden="false"    UnhideWhenUsed="false" Name="Medium List 1 Accent 3" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="66" SemiHidden="false"    UnhideWhenUsed="false" Name="Medium List 2 Accent 3" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="67" SemiHidden="false"    UnhideWhenUsed="false" Name="Medium Grid 1 Accent 3" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="68" SemiHidden="false"    UnhideWhenUsed="false" Name="Medium Grid 2 Accent 3" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="69" SemiHidden="false"    UnhideWhenUsed="false" Name="Medium Grid 3 Accent 3" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="70" SemiHidden="false"    UnhideWhenUsed="false" Name="Dark List Accent 3" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="71" SemiHidden="false"    UnhideWhenUsed="false" Name="Colorful Shading Accent 3" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="72" SemiHidden="false"    UnhideWhenUsed="false" Name="Colorful List Accent 3" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="73" SemiHidden="false"    UnhideWhenUsed="false" Name="Colorful Grid Accent 3" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="60" SemiHidden="false"    UnhideWhenUsed="false" Name="Light Shading Accent 4" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="61" SemiHidden="false"    UnhideWhenUsed="false" Name="Light List Accent 4" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="62" SemiHidden="false"    UnhideWhenUsed="false" Name="Light Grid Accent 4" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="63" SemiHidden="false"    UnhideWhenUsed="false" Name="Medium Shading 1 Accent 4" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="64" SemiHidden="false"    UnhideWhenUsed="false" Name="Medium Shading 2 Accent 4" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="65" SemiHidden="false"    UnhideWhenUsed="false" Name="Medium List 1 Accent 4" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="66" SemiHidden="false"    UnhideWhenUsed="false" Name="Medium List 2 Accent 4" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="67" SemiHidden="false"    UnhideWhenUsed="false" Name="Medium Grid 1 Accent 4" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="68" SemiHidden="false"    UnhideWhenUsed="false" Name="Medium Grid 2 Accent 4" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="69" SemiHidden="false"    UnhideWhenUsed="false" Name="Medium Grid 3 Accent 4" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="70" SemiHidden="false"    UnhideWhenUsed="false" Name="Dark List Accent 4" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="71" SemiHidden="false"    UnhideWhenUsed="false" Name="Colorful Shading Accent 4" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="72" SemiHidden="false"    UnhideWhenUsed="false" Name="Colorful List Accent 4" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="73" SemiHidden="false"    UnhideWhenUsed="false" Name="Colorful Grid Accent 4" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="60" SemiHidden="false"    UnhideWhenUsed="false" Name="Light Shading Accent 5" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="61" SemiHidden="false"    UnhideWhenUsed="false" Name="Light List Accent 5" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="62" SemiHidden="false"    UnhideWhenUsed="false" Name="Light Grid Accent 5" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="63" SemiHidden="false"    UnhideWhenUsed="false" Name="Medium Shading 1 Accent 5" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="64" SemiHidden="false"    UnhideWhenUsed="false" Name="Medium Shading 2 Accent 5" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="65" SemiHidden="false"    UnhideWhenUsed="false" Name="Medium List 1 Accent 5" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="66" SemiHidden="false"    UnhideWhenUsed="false" Name="Medium List 2 Accent 5" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="67" SemiHidden="false"    UnhideWhenUsed="false" Name="Medium Grid 1 Accent 5" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="68" SemiHidden="false"    UnhideWhenUsed="false" Name="Medium Grid 2 Accent 5" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="69" SemiHidden="false"    UnhideWhenUsed="false" Name="Medium Grid 3 Accent 5" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="70" SemiHidden="false"    UnhideWhenUsed="false" Name="Dark List Accent 5" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="71" SemiHidden="false"    UnhideWhenUsed="false" Name="Colorful Shading Accent 5" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="72" SemiHidden="false"    UnhideWhenUsed="false" Name="Colorful List Accent 5" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="73" SemiHidden="false"    UnhideWhenUsed="false" Name="Colorful Grid Accent 5" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="60" SemiHidden="false"    UnhideWhenUsed="false" Name="Light Shading Accent 6" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="61" SemiHidden="false"    UnhideWhenUsed="false" Name="Light List Accent 6" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="62" SemiHidden="false"    UnhideWhenUsed="false" Name="Light Grid Accent 6" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="63" SemiHidden="false"    UnhideWhenUsed="false" Name="Medium Shading 1 Accent 6" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="64" SemiHidden="false"    UnhideWhenUsed="false" Name="Medium Shading 2 Accent 6" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="65" SemiHidden="false"    UnhideWhenUsed="false" Name="Medium List 1 Accent 6" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="66" SemiHidden="false"    UnhideWhenUsed="false" Name="Medium List 2 Accent 6" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="67" SemiHidden="false"    UnhideWhenUsed="false" Name="Medium Grid 1 Accent 6" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="68" SemiHidden="false"    UnhideWhenUsed="false" Name="Medium Grid 2 Accent 6" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="69" SemiHidden="false"    UnhideWhenUsed="false" Name="Medium Grid 3 Accent 6" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="70" SemiHidden="false"    UnhideWhenUsed="false" Name="Dark List Accent 6" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="71" SemiHidden="false"    UnhideWhenUsed="false" Name="Colorful Shading Accent 6" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="72" SemiHidden="false"    UnhideWhenUsed="false" Name="Colorful List Accent 6" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="73" SemiHidden="false"    UnhideWhenUsed="false" Name="Colorful Grid Accent 6" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="19" SemiHidden="false"    UnhideWhenUsed="false" QFormat="true" Name="Subtle Emphasis" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="21" SemiHidden="false"    UnhideWhenUsed="false" QFormat="true" Name="Intense Emphasis" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="31" SemiHidden="false"    UnhideWhenUsed="false" QFormat="true" Name="Subtle Reference" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="32" SemiHidden="false"    UnhideWhenUsed="false" QFormat="true" Name="Intense Reference" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="33" SemiHidden="false"    UnhideWhenUsed="false" QFormat="true" Name="Book Title" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="37" Name="Bibliography" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="39" QFormat="true" Name="TOC Heading" /> </w:LatentStyles> </xml><![endif]--><!--  /* Font Definitions */  @font-face 	{font-family:"Cambria Math"; 	panose-1:2 4 5 3 5 4 6 3 2 4; 	mso-font-charset:0; 	mso-generic-font-family:roman; 	mso-font-pitch:variable; 	mso-font-signature:-1610611985 1107304683 0 0 159 0;} @font-face 	{font-family:Calibri; 	panose-1:2 15 5 2 2 2 4 3 2 4; 	mso-font-charset:0; 	mso-generic-font-family:swiss; 	mso-font-pitch:variable; 	mso-font-signature:-1610611985 1073750139 0 0 159 0;} @font-face 	{font-family:Forte; 	panose-1:3 6 9 2 4 5 2 7 2 3; 	mso-font-charset:0; 	mso-generic-font-family:script; 	mso-font-pitch:variable; 	mso-font-signature:3 0 0 0 1 0;}  /* Style Definitions */  p.MsoNormal, li.MsoNormal, div.MsoNormal 	{mso-style-unhide:no; 	mso-style-qformat:yes; 	mso-style-parent:""; 	margin-top:0cm; 	margin-right:0cm; 	margin-bottom:10.0pt; 	margin-left:0cm; 	line-height:115%; 	mso-pagination:widow-orphan; 	font-size:11.0pt; 	font-family:"Calibri","sans-serif"; 	mso-fareast-font-family:Calibri; 	mso-bidi-font-family:"Times New Roman"; 	mso-fareast-language:EN-US;} .MsoChpDefault 	{mso-style-type:export-only; 	mso-default-props:yes; 	font-size:10.0pt; 	mso-ansi-font-size:10.0pt; 	mso-bidi-font-size:10.0pt; 	mso-ascii-font-family:Calibri; 	mso-fareast-font-family:Calibri; 	mso-hansi-font-family:Calibri;} @page Section1 	{size:612.0pt 792.0pt; 	margin:70.85pt 70.85pt 2.0cm 70.85pt; 	mso-header-margin:36.0pt; 	mso-footer-margin:36.0pt; 	mso-paper-source:0;} div.Section1 	{page:Section1;} --><!--[if gte mso 10]> <mce:style><!   /* Style Definitions */  table.MsoNormalTable 	{mso-style-name:"Normale Tabelle"; 	mso-tstyle-rowband-size:0; 	mso-tstyle-colband-size:0; 	mso-style-noshow:yes; 	mso-style-priority:99; 	mso-style-qformat:yes; 	mso-style-parent:""; 	mso-padding-alt:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; 	mso-para-margin:0cm; 	mso-para-margin-bottom:.0001pt; 	mso-pagination:widow-orphan; 	font-size:11.0pt; 	font-family:"Calibri","sans-serif"; 	mso-ascii-font-family:Calibri; 	mso-ascii-theme-font:minor-latin; 	mso-fareast-font-family:"Times New Roman"; 	mso-fareast-theme-font:minor-fareast; 	mso-hansi-font-family:Calibri; 	mso-hansi-theme-font:minor-latin; 	mso-bidi-font-family:"Times New Roman"; 	mso-bidi-theme-font:minor-bidi;} --> <!--[endif]--><strong><span style="font-size: 11pt; line-height: 115%; font-family: Forte; color: #943634;">Jetzt wollen wir mal mit den Gerüchten aufräumen, dass es schwierig oder gar unmöglich sei, als Nicht-US-Amerikaner in den Vereinigten Staaten ein Auto zu kaufen, einigermaßen bezahlbar zu versichern und zuzulassen. Der günstigste Vermieter von Campern war Wicked und kostete immer noch 45 € pro Tag. Bei einer Verweildauer in den USA und Kanada von knapp 100 Tagen war uns das zu teuer, also wollten wir ein Fahrzeug kaufen und dann wieder verkaufen.<br />
Jan hatte im Vorfeld einige Internetforen durchwühlt und war nur auf negative Aussagen gestoßen. Autokauf in USA unmöglich, hieß es! Somit hatten wir bei unserem Round-the-world Ticket 2 Inlandsflüge mit American Airlines gebucht und den Autokauf nach Kanada verlegt. Nachdem wir aber bereits in Miami eher per Zufall ein in Frage kommendes Fahrzeug gesehen hatten und mit einem Autohändler sprachen, gingen wir sofort nach der Landung in Los Angeles (am Sonntag-Nachmittag) auf die Suche.<br />
Innerhalb von 1,5 Tagen hatten wir ein Fahrzeug gefunden, gekauft, versichert und zugelassen. Hier ein paar Hinweise für zukünftige Autokäufer in den USA (nachmachen auf eigene Gefahr <img src='http://www.einmal-um-die-welt.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> )<br />
Zulassung<br />
Der Gebrauchtwagen hat in der Regel bereits Nummernschilder, die entweder neu angemeldet oder umgemeldet werden. Um gleich losfahren zu können, wird eine vorläufige Registrierung beantragt, die sichtbar in der Frontscheibe befestigt wird und drei Monate gültig ist. Sinnvollerweise wird der Wagen in dem US-Bundesstaat angemeldet, in dem er auch gekauft wird. Da Touristen in der Regel dort keine Postadresse haben (ein Wohnsitz ist nicht notwendig) besorgt man sich entweder eine oder, wie in unserem Falle, meldete der Händler einfach seine Geschäftsadresse. Nach 2-4 Wochen kommen dann die endgültigen Papiere, diese lässt man sich dann einfach zuschicken.<br />
Versicherung<br />
Alle Versicherungen, die wir angefragt haben, mit einer Versicherung auf unsere deutsche Adresse, waren unbezahlbar. Obwohl wir unsere ADAC-Mitgliedschaft dabei hatten, die angeblich mit dem AAA (das ist der US-ADAC) verknüpft ist, außerdem hatte Jan sich von seiner Versicherung die unfallfreien Jahre auf Deutsch und auf Englisch bestätigen lassen, alles nutzlos. Das günstigste Versicherungsangebot, welches wir mit deutscher Adresse bekamen, waren 2.300 Dollares für 6 Monate. Jetzt, mit der kalifornischen Adresse zahlen wir beim Versicherer „Statefarm“ 590,-$ für die Haftpflichtversicherung, immer noch streng, aber bezahlbar.<br />
Die Dokumente<br />
Der KFZ-Brief ist der „vehicle title“, auch „pink slip“ genannt, weil er rosa ist.<br />
Ein Händler wird einen Kaufvertrag anfertigen, der dann als Eigentumsnachweis (Certificate of title) gilt. Die Nummernschilder bleiben i.d.R. am Fahrzeug, falls eine vorläufige Registrierung gemacht wurde, muss diese sichtbar am Fahrzeug angebracht werden (siehe oben).<br />
Der Kauf selbst<br />
Das ist das allereinfachste, vorausgesetzt, man kauft beim Händler, der will die Kiste ja verhökern. Die völligen Selbstverständlichkeiten, wie „mach eine Probefahrt“, „kauf keinen geklauten Wagen“, „sieh zu, dass keine größeren Schäden dran sind“, „überprüf den technischen Zustand so gut Du kannst“ und „glaube dem Verkäufer kein Wort, der wird eh alles tun, damit Du bei ihm kaufst“ lassen wir mal weg <img src='http://www.einmal-um-die-welt.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /><br />
Damit man hinterher nicht allzu dumm aus der Wäsche schaut, hier ein paar Hinweise. Einige haben wir vorher recherchiert, andere haben wir hinterher teuer bezahlt:<br />
- Smog-Check: das ist sozusagen die AU, Abgas-Sonderuntersuchung, hält zwei Jahre und ohne bekommt man kein Fahrzeug zugelassen<br />
- „As Is – No Warranty“: Gebrauchtwagen, insbesondere ältere, werden von Händlern gerne so verkauft. Und das meinen die dann auch so. Wir haben unseren Wagen 5 Tage nach Kauf zum Händler zurück gebracht, weil ein Klappern, das Jan bereits bei der Probefahrt moniert hatte, nicht gemacht wurde und zusätzlich die Motorsteuerungsleuchte innen anging. Der Kat war kaputt! In Deutschland hätte sich der Verkäufer 10 Mal entschuldigt, in den USA wollten die von Reparatur zu Lasten Händler nix wissen und deuteten vielsagend auf die „As Is“-Klausel. Jan beschwor den Verkäufer, dann noch einen anderen, schließlich den Geschäftsführer. Nix zu machen. Erst als er recht laut und ungemütlich wurde, ließen sich die mexikanischen Gebrauchtwagenschieber auf ein halbe-halbe ein und ein neuer Kat wurde eingebaut.<br />
Wir freuen uns über weitere Hinweise, sollte noch jemand mit dem Thema Erfahrung gesammelt haben, schließlich müssen wir unser Autochen auch wieder verkaufen <img src='http://www.einmal-um-die-welt.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </span></strong></div>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.einmal-um-die-welt.de/2010/05/16/auto-oder-camperkauf-in-den-usa/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

