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	<title>Verenas + Jans Weltreise &#187; Tuk-Tuk</title>
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	<description>in 18 months around the world</description>
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		<title>(auch) ein ganz normaler Weltreisetag</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Nov 2009 16:03:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Südostasien]]></category>
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		<category><![CDATA[Tuk-Tuk]]></category>
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		<description><![CDATA[5:00 Uhr Der Handywecker auf dem Nachttisch des günstigen Guesthouses in Bangkok klingelt. Jan quält sich mühsam aus dem Bett, greift schlaftrunken zum Laptop. Um unsere ständig außer Kontrolle geratenen Kosten in den Griff zu kriegen, möchten wir eine günstige Fortbewegungsmöglichkeit in dem ohnehin schon viel teureren Australien nutzen. Von ausländischen Kunden vorbestellte Wohnmobile müssen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-1444" title="relocationslogo" src="http://www.einmal-um-die-welt.de/wp-content/uploads/2009/11/relocationslogo.jpg" alt="relocationslogo" width="356" height="86" />5:00 Uhr<br />
Der Handywecker auf dem Nachttisch des günstigen Guesthouses in Bangkok klingelt. Jan quält sich mühsam aus dem Bett, greift schlaftrunken zum Laptop. Um unsere ständig außer Kontrolle geratenen Kosten in den Griff zu kriegen, möchten wir eine günstige Fortbewegungsmöglichkeit in dem ohnehin schon viel teureren Australien nutzen. <span id="more-1439"></span><br />
Von ausländischen Kunden vorbestellte Wohnmobile müssen oft kurzfristig an den vom Kunden gewünschten Übernahmeort gebracht werden. Diese werden dann für 1$ am Tag – manche sogar incl. Sprit – auf einer Website angeboten, mit der Auflage diese Fahrzeuge innerhalb weniger Tage z.B. von Sydney nach Melbourne, von Adelaide nach Perth oder von Darwin nach Brisbane zu bringen. Diese so genannten „Relocation-Camper“ sind beliebt und schnell vergriffen. Eine täglich aktualisierte Liste steht ab 9:00 Uhr morgens zur Verfügung – australischer Zeit versteht sich und da ist es hier halt erst 5:00!<br />
Jan stellt fest, dass auch heute unsere gewünschte Strecke nicht dabei ist. Aber morgen (wieder um 5:00) ist ja auch noch ein Tag…<br />
7:00 Uhr<br />
Eine putzwütige Thaifrau säubert den Raum nebenan und macht uns einmal mehr deutlich, dass die Wände hier aus Pappmaché sind. Es klingt, als würde sie direkt neben unserem Bett saugen.<br />
7:30 Uhr<br />
Das mit dem Schlaf können wir jetzt sowieso vergessen, denn unglücklicherweise liegen wir im Zimmer unterhalb der Treppe zum 1. Stock, die nun in immer kürzer werdenden Abständen betrampelt wird.<br />
8:15 Uhr<br />
Wir quälen uns aus dem Bett und wollen unseren Flug checken, der uns in wenigen Tagen von Bangkok nach Sydney bringen soll. Kein Internet? Haben wir gestern beim Check-In vergessen zu fragen und holen dies nun nach. Jawohl – „…today no intelnet, we ale vely solly…“ grinst uns der asiatische Putzteufel wedelschwingend an. Eine halbe Stunde später und zwei Blocks weiter im Internetcafe ist der Flug weder bei British Airways, noch bei Qantas noch sonst irgendeiner der zu Oneworld gehörenden Fluggesellschaften zu finden.<br />
10:00 Uhr<br />
Wir beschließen das Büro von BA persönlich aufzusuchen. Zurück im Hotelzimmer greift Jan stolz nach seiner gestern auf dem Markt für 199 Baht erstandenen Travellerhose, zieht sie an und prompt platzt der oberste Knopf. Verena fällt vor Lachen vom Stuhl, während Jan die mangelnde Qualität der Hose und nicht etwa eine tägliche Überdosis des leckeren asiatischen Essens für das Malheur verantwortlich macht. Eine zweite Hose ist nicht verfügbar, denn die Schmutzwäschetüte quillt über und wir haben uns aufgrund der ständig dicker werdenden Rucksäcke auf ein Minimum verfügbarer Klamotten reduziert. Auf dem Weg zum Büro von British Airways, welches in einem noblen Anzugträgerviertel Bangkoks liegt, wird noch ein Schneider für den Knopf und eine Wäscherei für die Schmutztüte gesucht.<br />
12:30 Uhr<br />
Jan steht in Badeshorts (es war ja keine andere Hose mehr sauber) im BA-Business-Building beim Pförtner, der ihn von oben bis untern missbilligend ansieht und dann widerwillig den Fahrstuhl ruft. Aufatmen, der Flug existiert noch und er wurde auch von unserem Ticket nicht gecancelt. Allerdings ist der Flieger zu unserem Wunschtermin ausgebucht und für Sonderwünsche (z.B. Umbuchungen) verlangt das Reisebüro einen Zuschlag. Kostenlos umbuchen könnten wir per telefonischer Hotline.<br />
13:30 – 14:00 Uhr<br />
Wir befinden uns auf der Warteschleife von British Airways, sind seit 20 Minuten auf Platz 1 und laufen Gefahr, die letzten Penny’s des Handykartenguthabens dort zu verblasen, bevor wir unser Anliegen deutlich machen können.<br />
14:05 Uhr<br />
“Se Tikket ju häf oldeled is nott ischjued by blitisch äilwäis, so plies kontäkt se kässäi pässiffikk äilline tuh tschäinsch jul buckings!“ flötet uns die Dame entgegen. Noch bevor wir etwas erwidern können, macht es klick, das Gespräch wurde automatisch beendet und die Guthabenanzeige auf dem Handy zeigt: 0,00 Baht an.<br />
14:10 Uhr<br />
Uns knurrt der Magen, wir laden das Handy auf, rufen Cathay Pacific an, buchen unseren Flug auf den nächstgelegenen Termin und gehen frustiert was essen. Das Essen war – wie hätte es heute anders sein können – a) kalt und b) kaum genießbar.<br />
15:30 Uhr<br />
Der Schneider ist mit der Travellerhose entweder durchgebrannt oder selbst beim Lunch. Die Wäscherei ist mit den Klamotten noch nicht fertig und für die Floating Markets, die wir u.a. heute besichtigen wollten, ist es jetzt eh zu spät.<br />
16:00 Uhr<br />
Zurück im Hotelzimmer wollen wir um eine Nacht verlängern, weil wir ja unseren Flug verschoben haben. Leider ist das Hostel die nächsten Tage ausgebucht. Also wieder ans Internet und ans Handy und versucht, eine neue Bleibe zu finden.</p>
<p><a class="aligncenter" href="http://www.einmal-um-die-welt.de/wp-content/uploads/2009/11/Verena-the-Ex-Discoqueen.jpg" target="_self" rel="lightbox"><img class="alignleft size-full wp-image-1447" title="Verena-the-Ex-Discoqueen-click!" src="http://www.einmal-um-die-welt.de/wp-content/uploads/2009/11/Verena-the-Ex-Discoqueen-click.JPG" alt="Verena-the-Ex-Discoqueen-click!" width="168" height="225" /></a>16:30 Uhr<br />
Der Tag ist fast rum, zustande gebracht haben wir wenig, von dieser wunderschönen Stadt der Engel haben wir erst recht nix gesehen. Gewurmt überlegen wir uns, den Tag wenigstens nett ausklingen zu lassen. Die Skybar mit einem tollen Blick über Bangkoks Nachtleben ist genau das richtige.<br />
20:00 Uhr<br />
Wir nehmen die Bahn, müssen einmal umsteigen, fahren noch ein Stück mit dem Tuk-Tuk, finden den Tower nicht gleich doch dann liegt der Eingang der Skybar vor uns. Eintritt allerdings nur mit geschlossenen Schuhen, die Verena nicht an- und Jan gar nicht mehr hat.<img class="alignright size-full wp-image-1442" title="[un]geschlossene Schuhe" src="http://www.einmal-um-die-welt.de/wp-content/uploads/2009/11/ungeschlossene-Schuhe.jpg" alt="[un]geschlossene Schuhe" width="180" height="112" /> Verena, ehemalige Discoqueen mit jahrelanger Erfahrung des Überlistens noch so resoluter Türsteher, die noch nie vor einem exklusiven Club hat umkehren müssen, kocht fast über. Uns bleibt nix anderes übrig, als mit dem Taxi wieder in unser Viertel am anderen Ende der Stadt zu fahren.<br />
21:30 Uhr<br />
Nach einer Weile hält auch eines der pinkfarbenen Transportiergeräte vor uns an. Wir versuchen dem Fahrer zu erklären wo wir hin wollen, er nickt unsicher und fährt los. An der ersten roten Ampel lässt er sich ein zweites Mal die Karte von unserem Guesthouse zeigen, die Verena vorausschauend mitgenommen hat. Dort ist eindeutig, sogar mit Zeichnung, genau erklärt wo sich unsere Bleibe befindet.<img class="size-full wp-image-1443 alignleft" title="Bangkok-Taxi" src="http://www.einmal-um-die-welt.de/wp-content/uploads/2009/11/Bangkok-Taxi.jpg" alt="Bangkok-Taxi" width="174" height="130" /> Nun wird dem Fahrer klar, dass er durch die ganze Stadt muss – und er schmeißt uns aus seinem Taxi wieder raus. Ehe wir so richtig kapiert haben, was hier passiert, stehen wir völlig verdattert wieder am Straßenrand. Uns ist jetzt grad alles zu blöd, wir nehmen die Bahn, gehen den Rest zu Fuß, sind nach weiteren 45 Minuten Fahrt wieder im Hotel und beschließen Bangkok früher zu verlassen als eigentlich geplant. Morgen noch ein etwas Kultur, soll neben den Shopping Malls und gefälschten Gucci-Taschen ja auch noch ein paar Tempel geben, und dann weg hier. Nach 9 Wochen Südostasien freuen wir uns tierisch auf Verenas Wahl-Zweitheimat – Australien!</p>
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