Peru, Lima – impressions

written by am 17. April 2010 | archived in in English, Peru, Südamerika

Lima-TuribusdeutschLima war nur ein kurzer Stop. Gerade genug Zeit, um ein paar Couchsurfer kennenzulernen und um in den Touri-Sightseeing-Bus zu hüpfen – open air versteht sich. Mehr Bilder in der Galerie!
australienJust a short stay in Lima. We had only the time to meet some couchsurfers and jumped on a short sightseeing trip with the tourist bus – cabriolet of course. More in our picture gallery!

Cusco, Peru – on the tracks of the Incas …

written by am 14. April 2010 | archived in in English, Peru, Südamerika

australienMachu Picchu-click!From La Paz along the Titicaca Lake we drove to Cusco, the entrance to Machu Picchu, the most popular ruins of the Inca. After the heavy rainfall most of the track and also the train was damaged and closed from February to the end of March. The 1st of April they re-opened Machu Picchu for public, but only 600 instead of usually 2.000 tourists per day were allowed. We talked to the tourist information – hopeless! We talked to the local guides – hopeless. We called Sandro, the Hobby-Inca via skype and after he double checked with his relatives in Peru he recommended us just to drive to the border gate of the national park to find somebody to drive us to the ruins. “A golden key can open any Peruvian door!” and it was true. We could have driven on Friday, our last day, illegally to the Machu Picchu, but the next train back would have been on Sunday and our flight to Lima was on Saturday. That meant “Bye, bye Machu Picchu”, but we took it easy and now we have one more reason to visit South America again 😉
Pictures of Cusco under „See Us!“
PS: But thanks anyway to Sandro and his family for the support!

deutschCusco – auf den Spuren der Inkas …

Inka-Lego-click!Von La Paz entlang des Titicaca Sees machten wir uns auf den Weg nach Cusco, dem Tor zu Machu Picchu, den berühmten Ruinen der Inkas. Nach den heftigen Regenfällen war der Inka-Trail und auch die Bahn stark beschädigt und im Februar und März geschlossen. Am 1. April wurde Machu Picchu wieder geöffnet, jedoch nur 600 statt normalerweise 2.000 Touristen pro Tag durften hoch. Wir sprachen mit der Touri-Info – hoffungslos, wir sprachen mit den Guides vor Ort – hoffnungslos, wir riefen Sandro, unseren Hobby-Inka an, der uns nach Rücksprache mit seinen Verwandten aus Peru empfiehl, einfach zum Parkeingang zu fahren, um dort jemanden aufzutreiben, der uns hoch bringt. „Mit Geld ist in Peru viel möglich!“ und das stimmte. Wir wären an unserem letzten Tag, Freitag, illegaler weise hoch gekommen, allerdings ging der Zug zurück erst am Sonntag und unser Flug nach Lima war am Samstag gebucht. Das hieß „Bye, bye Machu Picchu“ aber wir nahmen‘s leicht und haben nun einen Grund mehr, nochmal Südamerika zu besuchen 😉
Bilder von Cusco unter „See Us!“
PS: An Sandro trotzdem vielen Dank für die tatkräftige Unterstützung!

Bolivien, La Paz

written by am 10. April 2010 | archived in Bolivien, Südamerika

deutschBolivien-click!Boliviens Geographie ist höchst interessant: grob in drei Teile eingeteilt, besteht Bolivien aus dem heißen Amazonas-Tiefland, den Yungas im Osten und dem zentralen Hochland, welches von zwei Anden-Gebirgsketten umschlossen wird, deren Gipfel über 6.500m hoch liegen. Dieses Hochland liegt auf zwischen 3.000-4.000m und dort leben 80% der Bevölkerung.

Straßenstände-click!Bolivien gilt mit seinen knapp 11 Millionen Einwohnern auf einer 1 Mio m2 Fläche – die der Frankreichs und Spaniens zusammen gleicht – als ärmstes Land Südamerikas. 10% der Bevölkerung verfügen über 40% des Gesamteinkommens. Statt noch mehr Wikipedia-Wissen zu kopieren, versuchen wir lieber zu beschreiben, wie sich solche Zahlen beim Reisen hautnah anfühlen:
Grenzposten Chile Bolivien-click!Wir verlassen das vergleichsweise „reiche“ Chile durch den Grenzposten am Rande der Atacamawüste und holen uns in einem Gebäude, in dem in Deutschland nicht einmal Obdachlose übernachten würden, den Stempel für den Reisepass. Dazu liegt diese Hütte auf knapp 4.000m Höhe und obwohl hier auch im Winter Menschen einreisen, gibt es keine Heizung, ja nicht mal Strom. In den drei Tagen unserer Jeeptour durch Wüste, Salzseen und kleine Dörfer treffen wir auf Menschen, die nicht nur keine Krankenversicherung haben, sondern nicht mal wissen, was das ist. Trotzdem fühlen wir uns wohl, weil wir es mit unseren paar Brocken Spanisch immer wieder schaffen, ein Lächeln auf die bolivianischen Gesichtern zu zaubern, deren mehr aus Lücken bestehende Zahnreihen uns wieder an die Gesundheitsversorgung erinnert. Wir begegnen keiner Toilette auf der nicht – meistens auf Spanisch, manchmal auf Englisch und selten in beiden Sprachen steht, dass man das Klopapier in den Behälter neben der Toilette werfen soll. Eine Sache an die wir uns gewöhnen müssen, in Europa jedenfalls wäre uns gar nicht in den Sinn gekommen, dass eine Kanalisation nicht automatisch über die Filter- und Kläranlage von allem möglichen was wir achtlos mit der Klospülung wegspülen, verfügt.
Bus in La Paz-click!Wir kommen mit dem Bus in La Paz an, die Fahrzeuge, die hier CO2-wirbelnd durch die Gegend fahren, würden in Europa nicht nur plakettenfrei bleiben, sondern zwangsverschrottet werden. Kaum aus dem Bus ausgestiegen und noch nicht einmal unsere Rucksäcke in Empfang genommen, werden wir von zwei Taxifahrern belagert, die in uns potentielle Kunden sehen. Natürlich nervt das, aber genau genommen entsteht diese Penetranz nur aus der Armut heraus.
Gepäckträger-click!Wir laden unsere Sachen im Hotel ab und machen einen ersten Stadtrundgang. Menschen machen die Bürgersteige zu ihren kleinen Verkaufsläden und andere laufen mit „Gepäck“ auf ihren Schultern herum, das die eigene Körpergröße übertrifft. Wie viel der Ballen wiegt können wir nur ahnen – die gebückte Körperhaltung spricht jedoch Bände… Die Preise sind, wie üblich in armen Ländern, spottbillig. Eine dreißigminütige Taxifahrt kostet 6 €, Verenas neue Hose kostet 12,50 € und Jans T-Shirt 2,80 €. Wir steigen in einem ****-Sterne Hotel ab für 28 Euronen pro Nacht, freuen uns aber trotz der günstigen Preise, ab morgen bei Sicco, dem niederländischen Botschafts-Trainee, „couchsurfen“ zu können. Es ist immer schöner mit „locals“ oder Landeskundigen in Kontakt zu kommen, so erfährt man viel mehr über die Hintergründe einer Gegend. Wir haben Sicco gerade 10 Minuten kennen gelernt und werden von ihm spontan eingeladen, zu einem polnischen Gulasch mit ihm und seinen Freunden. Mit von der Partie sind Freunde, Couchsurfer und andere.
Gastgeschenke„Nichts!“ lautet die Antwort auf die Frage, was wir denn mitbringen sollen. (Wir entscheiden uns dickköpfig für Bier, welches auch Anklang findet ;-)) Eine buntgemischte 10-köpfige Truppe kommend aus Polen, Dänemark, Japan, Bolivien, Ägypten, Holland, Deutschland und Peru, trifft sich in einer Penthouse-WG mit fantastischem Blick über die Wolkenkratzer von La Paz.  Unterhalten wird sich zum größten Teil auf Englisch und manchmal auf Spanisch. Die Jungs trinken Bier, die Mädels kochen, für Jan kommt das alles total unkompliziert rüber. Ahmet, der 22-jährige Ägypter ist hier, um die Internetverbindungen in La Paz zu beschleunigen. Das ist ungefähr so, als würde man jemanden damit beauftragen, dafür zu sorgen, dass es in Deutschland nie wieder Stau in der rush hour geben soll. Aber er nimmt’s mit Humor, nächste Woche ist er ja in Malaysia, um dort die Internetleitungen zu reparieren. Titicacasee Überfahrt-click!Wir bleiben bis spät in die Nacht und ziehen dann mit Sicco und seiner bolivianischen Freundin von dannen. Sicco ist ein supernetter Kerl, aber sein Bad wurde noch länger nicht mehr geputzt als das von Armin zu seinen Studienzeiten (wer’s kennt, weiß was das heißt). Zwei Tage später, um einige Facebook-Bekanntschaften und Couchsurfing-Bewertungen reicher, verlassen wir La Paz mit dem Bus, schiffen damit über den Titicacasee nach Peru. Schön war’s! Zu kurz halt, wie immer, aber die Erfahrung bleibt und die Fotos auch.
delicioso-click!In Peru warten neue Abenteuer auf uns, z.B. „Cuy“, eine peruanische Spezialität und wer Jan kennt, der weiß, dass er bekanntlich vor nichts zurückschreckt, zumindest nicht beim Abendessen. Wer erkennt die Spezialität?

Boliviens Geographie ist höchst interessant: grob in drei Teile eingeteilt, besteht Bolivien aus dem heißen Amazonas-Tiefland, den Yungas im Osten und dem zentralen Hochland, welches von zwei Anden-Gebirgsketten umschlossen wird, deren Gipfel über 6.500m hoch liegen. Dieses Hochland liegt auf zwischen 3.000-4.000m und dort leben 80% der Bevölkerung.
Bolivien gilt mit seinen knapp 11 Millionen Einwohnern auf einer 1 Mio m2 Fläche – die der Frankreichs und Spaniens zusammen gleicht – von ca. 1Mio m2 als ärmstes Land Südamerikas. 10% der Bevölkerung verfügen über 40% des Gesamteinkommens. Wir könnten jetzt noch mehr Wikipedia-Wissen hier wiedergeben, aber stattdessen versuchen wir zu beschreiben, wie sich solche Zahlen beim Reisen hautnah anfühlen.
Wir verlassen das vergleichsweise „reiche“ Chile durch den Grenzposten am Rande der Atacamawüste und holen uns in einem Gebäude, in dem in Deutschland nicht einmal Obdachlose übernachten würden, den Stempel für den Reisepass. Dazu liegt diese Hütte auf knapp 4.000m Höhe und obwohl hier auch im Winter Menschen einreisen, gibt es keine Heizung, ja nicht mal Strom. In den drei Tagen unserer Jeeptour durch Wüste, Salzseen und kleine Dörfer treffen wir auf Menschen, die nicht nur keine Krankenversicherung haben, sondern nicht mal wissen, was das ist. Trotzdem fühlen wir uns wohl, weil wir mit unseren paar Brocken Spanisch es immer wieder schaffen, ein Lächeln auf die bolivianischen Gesichtern zu zaubern, deren mehr aus Lücken bestehende Zahnreihen uns wieder an die Gesundheitsversorgung erinnert. Wir begegnen keiner Toilette auf der nicht – meistens auf Spanisch, manchmal auf Englisch und selten in beiden Sprachen steht, dass man das Klopapier in den Behälter neben der Toilette werfen soll. Eine Sache an die wir uns gewöhnen müssen, in Europa jedenfalls wäre uns gar nicht in den Sinn gekommen, dass eine Kanalisation nicht automatisch über die Filter- und Kläranlage von allem möglichen was wir achtlos mit der Klospülung wegspülen, verfügt.
Wir kommen mit dem Bus in La Paz an, die Fahrzeuge, die hier CO2-wirbelnd durch die Gegend fahren, würden in Europa nicht nur plakettenfrei bleiben, sondern zwangsverschrottet werden. Kaum aus dem Bus ausgestiegen und noch nicht einmal unsere Rucksäcke in Empfang genommen, werden wir von zwei Taxifahrern belagert, die in uns potentielle Kunden sehen. Natürlich nervt das, aber genau genommen entsteht diese Penetranz nur aus der Armut heraus.
Wir laden unsere Sachen im Hotel ab und machen einen ersten Stadtrundgang. Menschen machen die Bürgersteige zu ihren kleinen Verkaufsläden und andere laufen mit „Gepäck“ auf ihren Schultern herum, das die eigene Körpergröße übertrifft. Wie viel der Ballen wiegt können wir nur ahnen – die gebückte Körperhaltung spricht jedoch Bände… Die Preise sind, wie üblich in armen Ländern, spottbillig. Eine dreißigminütige Taxifahrt kostet 6 €, Verenas neue Hose kostet 12,50 € und Jans T-Shirt 2,80 €. Wir steigen in einem ****-Sterne Hotel ab für 28 Euronen pro Nacht, freuen uns aber trotz der Preise, ab morgen bei Sicco, dem niederländischen Botschafts-Trainee, „couchsurfen“ zu können. Es ist immer schöner mit „locals“ oder landeskundigen in Kontakt zu kommen, so erfährt man viel mehr über die Hintergründe einer Gegend. Wir haben Sicco gerade 10 Minuten kennen gelernt und werden von ihm spontan eingeladen,zu einem polnischen Gulasch mit ihm und seinen Freunden. Mit von der Party sind Freunde, Couchsurfer und andere.
„Nichts!“ lautet die Antwort auf die Frage, was wir denn mitbringen sollen. (Wir entscheiden uns dickköpfig für Bier, welches auch Anklang findet 😉 Eine buntgemischte 10-köpfige Truppe kommend aus: Polen, Dänemark, Japan, Bolivien, Ägypten, Holland, Deutschland und Peru. Trifft sich in einer Penthouse-WG mit fantastischem Blick über die Wolkenkratzer von La Paz. Unterhalten wird sich zum größten Teil auf Englisch und manchmal auf Spanisch. Die Jungs trinken Bier, die Mädels kochen, für Jan kommt das alles total unkompliziert rüber. Ahmet, der 22-jährige Ägypter ist hier, um die Internetverbindungen in La Paz zu beschleunigen. Das ist ungefähr so, als würde man jemanden damit beauftragen, dafür zu sorgen, dass es in Deutschland nie wieder Stau in der rush hour geben soll. Aber er nimmt’s mit Humor, nächste Woche ist er ja in Malaysia, um dort die Internetleitungen zu reparieren. Wir bleiben bis spät in die Nacht und ziehen dann mit Sicco und seiner bolivianischen Freundin von dannen. Sicco ist ein supernetter Kerl, aber sein Bad wurde schon länger nicht geputzt als das von Armin zu seinen Studienzeiten (wer’s kennt, weiß was das heißt). Zwei Tage später, um einige Facebook-Bekanntschaften und Couchsurfing-Bewertungen reicher verlassen wir La Paz Richtung Titicacasee und Peru. Schön war’s! Zu kurz halt, wie immer, aber die Erfahrung bleibt und die Fotos bleiben auch.

Flamingos pur(pur)

written by am 10. April 2010 | archived in Bolivien, Chile, in English, Südamerika

[flickrvideo]http://www.flickr.com/photos/verenamohr/4481221433/[/flickrvideo]

from Chile to Bolivia

written by am 5. April 2010 | archived in Bolivien, in English, Südamerika

australienLittle Jani-click!From Santiago (350m) to San Pedro de Atacama (2.300m) from there through the desert, salt lakes and geysers, to 4.850m above sea level, chewing coca leaves and meeting amazing Bruno – a doctor of desert in his jogging-dress 😉 –click here to read the whole story…

deutschVon Santiago auf 350m nach San Pedro de Atacama auf 2.300m, von da durch die Wüste an Salzseen und Geysiren vorbei auf 4.850m über n.N., Coca-Blätter-kauend trafen wir Bruno den erstaunlichen Wüstenarzt im Jogginganzug. Klick hier, um die ganze Geschichte zu lesen –> Den ganzen Beitrag lesen »

Chile – Atacama Desert

written by am 4. April 2010 | archived in Chile, Südamerika

australienAtacama Desert-click!We stayed only two days in Santiago de Chile and took the plane to San Pedro de Atacama in the north of Chile. San Pedro is an oasis in the driest place on earth – the Atacama Desert! While Verena was too lazy to move, Jan rented a mountain bike to explore the desert. San Pedro - Oasis-click!He asked for a map but nobody had one. So he decided to drive without. After exhausting 45 minutes and passing the “Quebrada del Diablo” – the “Devils Canyon” he arrived the tunnel. The way became more and more invisible. After another hour of biking Jan decided to go back, but missed the way and got lost. Devils Canyon-click!He turned around again and realized how dangerous the desert can be, especially without a map :-(. Jan orientated himself by the sun and the volcano “Licancabur” close to San Pedro and finally found his way out of the desert after a few moments of desperation. Verena welcomed him with mingled feelings, one the one hand she was happy to see her crazy boyfriend again, but on the other hand it was too late for the afternoon tour “valle de la luna” – “Moon Valley”.
deutschEntrance of Devils Tunnel-click!Nach nur einem Tag Aufenthalt in Santiago sind wir mit dem Flieger nach San Pedro de Atacama geflogen. San Pedro ist eine kleine Oase inmitten der trockensten Region der Welt – der Atacama-Wüste. Während Verena bewegungsfaul in der Hängematte des Hostels blieb, schnappte sich Jan ein Mountainbike und wollte die Wüste erkunden. Jan on a bike-click!Er fragte nach einer Karte, es gab aber keine. Also machte er sich ohne Orientierungshilfe auf den Weg. Nach anstrengenden 45 Minuten hatte er die Teufelsschlucht passiert und erreichte den Tunnel. Der Weg wurde zunehmend schwerer erkennbar und nach einer weiteren Stunde beschloss Jan zurück zu fahren, verpasste jedoch den Weg und verirrte sich. Devils Tunnel-click!Er drehte erneut um und bemerkte wie gefährlich die Wüste sein kann, insbesondere ohne Karte :-(. Jan orientierte sich an der Sonne und dem Vulkan “Licancabur”, der in der Nähe San Pedros steht und fand letztlich aus der Wüste heraus – nach einigen Momenten der Verzweiflung. Verena empfing ihn mit gemischten Gefühlen, einerseits froh, ihren verrückten Freund wieder zu haben, andererseits war es nun zu spät für die Jeeptour zum „Tal des Mondes“.

Nächste Einträge »