Projekt Tiko – www.tikondane.org

written by am 13. Januar 2011 | archived in Afrika, Sambia

Auf dem Weg von Lusaka nach Chipata in den South Luangwa National Park verstärkten sich die Eindrücke, die sich in Sambia auf dem Roadtrip schon angesammelt hatten. Wir erreichen Katete, ein kleines Dorf im Osten Sambias, 90km vor der Provinzhauptstadt Chipata. Dort werden wir auf ein Projekt aufmerksam: TIKO, ein Projekt – gegründet aus dem Nichts – vor 10 Jahren von einer deutsch-Australierin.
Marco, meine Reisebegleitung, (böse Zungen behaupten: meine vernünftigere Hälfte) blieb hier zwei Wochen während ich weiter nach Malawi unterwegs war. Einen interessanten und sehr ausführlichen Bericht mit eindrucksvollenollen Fotos gibt es hier: Bericht über Tikondane – Entwicklungshilfe in Sambia – by Marco

Sambia, Afrika

written by am 15. Dezember 2010 | archived in Afrika, Sambia

Botswana ist – für afrikanische Verhältnisse – ein sicheres und auch keines der ganz armen Länder. Dies bedeutet jedoch nicht, dass nicht trotzdem eine beträchtliche Anzahl an Einwohnern ohne Strom und fließendes Wasser lebt. Trotzdem ist beispielsweise Korruption in Südafrika ein viel größeres Thema als im Nachbarstaat Botswana. Auf dem Weg in die Kalahari bezahlte Jan brav den Strafzettel für zu schnelles Fahren und bekam auch gleich zwei Quittungen dafür.
Dass wir dann tiefer in den wilden Kontinent einstiegen, nachdem wir uns tapfer aus Botswanas Sümpfen rausgezogen hatten, merkten wir bereits an der Grenze zwischen Botswana und Sambia.
Der Sambesi ist zwischen Kasane/Kazungula und Livingstone auf sambischer Seite der Grenzfluss. Natürlich gibt es keine Brücke. Aber dafür zwei Fähren. Eine davon war allerdings gerade kaputt und so warteten wir am Ufer von morgens um elf bis nachmittags um vier, bevor wir übersetzen konnten. (manche LKW Fahrer warteten seit 4 Tagen…)Ohnehin leicht genervt von der ewigen Warterei, musste Jan nun für sich ein Visum besorgen, eine Straßennutzungsgebühr und eine Art Einfuhrzoll für Bigfoot bezahlen, eine separat abzuschließende Versicherung für Sambia ordern, die Fähre begleichen und den Fuzzi, der einige der Unterlagen bereits im Vorfeld besorgt hatte während wir warteten, mit Bargeld vergnügt halten. Nun gut, wenigstens waren wir endlich in Sambia.
Das Land hat ca. über 12 Millionen Einwohner und ist dafür um einiges größer als Deutschland. Nachdem wir ein paar Tage an den Victoriafällen verbracht hatten, fuhren wir von Livingstone nach Lusaka. Die Menschen die wir auf dem Weg trafen haben nicht viel, sind aber unglaublich freundlich. Viele winkten uns zu, kamen näher wenn wir eine Pause machten oder boten Kleinigkeiten zum Verkauf an, wobei dies aber niemals aufdringlich wirkte. Die Kinder, die uns Pilze anboten, waren vielleicht um die zehn Jahre alt. Wir zahlten für 3 große Pilze ca. 1,50 Euro – mit Sicherheit mehr als das doppelte des einheimischen Preises – aber die Kleinen freuten sich riesig über das Geschäft.
Sambia hat ungefähr 16 verschiedene Sprachen bzw. Dialekte, resultierend aus den Stämmen die in den verschiedenen Landesteilen ansässig waren und das zum Teil noch sind. In den touristischen Gegenden sprechen die meisten englisch, aber auf dem Land wird der Dialekt der Eltern gesprochen. Englisch wird zwar in der Schule unterrichtet, aber zum einen gehen viele Kinder nicht zur Schule, weil die Eltern zu arm sind, um für die Kosten aufzukommen und zum anderen müssen sie ja Pilze verkaufen am Straßenrand. Daher reicht es zur Verständigung nicht immer. Die Eindrücke bewegten uns. Hier und da überreichten wir ein paar Kekse, kauften Pilze und unsere Grüße wurden immer mit einem freundlichen Lächeln erwidert. Wir überholten einen LKW. Die Ladung „hängt merkwürdig“ herunter. Beim Näherkommen merkten wir, dass die bunten Lappen Kleidungsstücke sind und die Ladung sind Menschen, die sich auf der fast 100 km/h schnellen Fahrt an der Außenseite festhielten. Sambia ist ein unglaubliches Land, hat aber auch viele Schattenseiten, daher ist es umso bewundernswerter, wie freundlich und fröhlich die Menschen einem begegnen.
Sambia gehört zu den Ländern mit der höchsten HIV-Infektionsrate. Dies erklärt den starken Rückgang der Lebenserwartung in den letzten fünfzehn Jahren von 60 auf inzwischen nur noch 37/38 JahrenVor vier Jahren gab es etwa 750.000 AIDS-Waisen in Sambia. Für das Jahr 2015 wird mit einer Million Waisen gerechnet, was 20%  der Kinder im gesamten Land entspricht. Die meisten der Waisen erhalten keine formale Schulausbildung. 6% leben auf der Straße. Nur etwa 1% findet Platz in einem Waisenhaus. Verglichen mit vielen Nachbarländern gilt die Menschenrechtssituation als gut. Allerdings ist unter anderem das Recht auf freie Meinungsäußerung sowie die Versammlungs- und die Bewegungsfreiheit laut einem Bericht von Amnesty International eingeschränkt. Die Agentin eines Reisebüros, die wir in der Kafunta Lodge im Nationalpark trafen, erzählte uns, dass Schwule und Lesben in Hotels nur Doppelzimmer mit zwei separaten Betten buchen dürfen. Darüber hinaus hält Sambia hält auch im Jahr 2010 weiterhin an der Todesstrafe fest.  (Teile aus wikipedia)

Afrika 2009

written by am 2. Juli 2009 | archived in Afrika, in English, Sambia

Lange bevor wir wussten, dass wir eine Weltreise während unseres Sabbaticals machen werden, buchten wir eine 14-tägige Tour durch Namibia & Sambia. 2 Tage übernachteten wir am Lower Sambesi Nationalpark.
—> http://www.kasakariverlodge.com
Kingsley, unser Guide, war begeistert von unserer Idee durch die Welt zu gondeln, insbesondere durch Afrika. Also konnten wir ihn überreden, mich mit seinem Defender durch die flacheste Stelle des Flusses fahren zu lassen.

[flickrvideo]http://www.flickr.com/photos/verenamohr/3845867971/[/flickrvideo]

Long before we knew that we will make a trip around the world during our sabbatical we booked a 14-day tour to Namibia & Zambia. We stayed 2 days in a lodge adjacent to Lower Zambezi National Park.
—> http://www.kasakariverlodge.com
Kingsley our guide was really embraced as he heard about our idea to travel around the world, especially through Southern Africa. So we could persuade him to let me drive his Defender through the plainest part of the river.

Kasaka_Pool_Elephant_small[AUF’S BILD KLICKEN / CLICK TO ENLARGE PICTURE]
„Diese Lodge ist im Einzugsgebiet des Nationalparks, es kommen Elefanten manchmal bis zum Pool!“ sagte uns die Lodge-Managerin zur Begrüßung. Das konnten wir kurze Zeit darauf hautnah erleben.
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„The lodge is very close to the entrance of the national park, elephants are coming to the pool sometimes!“ said the manager at the reception. This was what we experienced later firsthand.